Japanische Weinbeeren-Pflege

Japanische Weinbeere Pflanz- und Pflegeanleitung

Botanischer Name

Rubus phoenicolasius

Familie

Rosengewächse (Rosaceae)

Einordnung

Beerenobst

Pflanzung und Standort Japanische Weinbeere

Die Japanische Weinbeere gedeiht am besten an einem halbschattigen Standort auf humosem, tiefgründigem sowie neutralem bis kalkhaltigem Boden. Bei einem sonnigen Stand muss auf eine ausreichende Bewässerung geachtet werden. Als Jungpflanze oder in rauen Lagen ausgepflanzt benötigt sie einen geschützten Standort und sollte in strengen Wintern mit etwas Reisig abgedeckt werden. Ansonsten ist die Japanische Weinbeere gut frosthart. Am besten werden ihre langen, überhängenden Zweige wie Brombeeren auch an Gerüsten gezogen. Auf diese Weise entstehen während der Sommerzeit blickdichte Hecken und Spaliere.

Pflege Japanische Weinbeere

Zur guten Fruchtausreife empfiehlt sich im Frühjahr ein phosphor- und kaliumbetonter Dünger wie Pflanzenfutter® für Beerenobst. Eine stickstoffbetonte Düngung würde nur das Triebwachstum fördern und die Blütenbildung unterdrücken. Im Herbst nach der Ernte wirkt sich eine organische Düngung mit beispielsweise Kompost günstig auf die Pflanzen aus. Achtet man an einem ganz besonders sonnigen Standort auf eine gute Wasserversorgung, zahlt sich das immer aus. Die Japanische Weinrebe setzt dann umso zahlreicher Früchte an und auch der Geschmack der Früchte wird intensiver. Nach der Ernte im Spätherbst erfolgt der Schnitt, bei dem die abgetragenen Ruten bodennah eingekürzt werden, die neuen Triebe tragen dann im Folgejahr Früchte. Ruten, die nicht getragen haben, sollte man nicht schneiden.

Ernte und Lagerung Japanische Weinbeere

Die Japanische Weinbeere ist selbstfruchtbar. Erntereif sind die himbeerähnlichen und bis zu 2 cm großen Beeren von Juli bis September. Wie die Beere ist auch das Fruchtfleisch orangerot gefärbt. Es schmeckt aromatisch süß-säuerlich. Sie sollten frisch verzehrt werden und sind nicht tiefkühlgeeignet.



<  Zurück

Nach oben