Voodoo-Lilie

Voodoo-Lilie

Pflanz- und Pflegeanleitung Voodoo-Lilie

Botanischer Name

Sauromatum venosum

Familie

Aronstabgewächse (Araceae)

Die Voodoo-Lilie gehört botanisch betrachtet zur Gattung der Eidechsenwurz. Sie ist ein sogenannter Trockenblüher und kann ganz ohne Erde und Wasser wie von Zauberhand ihren imposanten Blütenstand von bis zu 50 cm Höhe ausbilden. Dabei handelt es sich botanisch betrachtet aber gar nicht um eine Blüte, sondern – wie für Aronstabgewächse üblich – um einen Kolben und ein farbenprächtiges Hochblatt. Wird die Voodoo-Lilie nach der „Blüte“ im März und April als Kübelpflanze weitergezogen, folgen ihr große, gefiederte sowie palmenartige Blätter. Ein sensationelles Erlebnis vor allem für Kinder und zudem eine ganz außergewöhnliche Dekoration!

Pflanzung und Standort

Die große Knolle der Voodoo-Lilie direkt nach Erhalt in eine Schale legen und diese – ganz ohne Erde und Wasser – mäßig warm sowie trocken im Haus an einem hellen Fenster aufstellen. Nach der „Blüte“, die im botanischen Sinn eigentlich gar keine Blüte ist, kann man die Knolle topfen und als Kübelpflanze weiterziehen. Zu diesem Zweck kann sie ab Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, auch problemlos nach draußen gestellt werden. Im Zimmer einen hellen, nicht den ganzen Tag in voller Sonne liegenden Platz auswählen. Im Freien ist ein warmer, geschützter und halbschattiger Platz ideal.

Pflege

Als Kübelpflanze muss die Voodoo-Lilie während ihrer Wachstumszeit regelmäßig gegossen und gedüngt werden; zum Beispiel mit einem Volldünger wie Pflanzenfutter® für Blumenzwiebeln oder alternativ einem Flüssigdünger wie Pflanzenfutter® flüssig, der mit in das Gießwasser gegeben werden kann. Im Spätsommer, wenn die Blätter zu welken beginnen, wird das Gießen nach und nach ganz eingestellt. Vor dem ersten Frost werden die Knollen ausgegraben und kühl sowie trocken überwintert. Ab dem zeitigen Frühjahr kann die Knolle dann als Trockenblüher wieder aufgestellt werden.

Der Duft dieses Trockenblüher, der manchmal als unangenehm beschrieben wird, scheint von Knolle zu Knolle unterschiedlich stark ausgeprägt zu sein. Dieser wurde in eigenen Testpflanzungen zwar nicht als angenehm, jedoch auch nicht als sehr störend empfunden. Falls der Duft trotzdem als unangenehm empfunden werden sollte, findet sich vielleicht für die Dauer der Blüte ein heller und frostfreier Platz, wo dieser weniger stört.

Hinweis

Bitte Vorsicht bei Kindern und Haustieren, denn die Pflanzen – insbesondere die Knollen – enthalten giftige Inhaltsstoffe.



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