Kaiserkrone

Kaiserkrone

Pflanz- und Pflegeanleitung Kaiserkrone

Botanischer Name

Fritillaria imperialis

Familie

Liliengewächse (Liliaceae)

Kaiserkronen gehören zu den absoluten Klassikern der Frühjahrs-Zwiebelblüher. Schon seit Anfang des 16. Jahrhunderts verschönern ihre majestätischen Blütenstände die Gärten. Und sie können sehr als werden, wenn sie die richtigen Wachstumsbedingungen vorfinden. Wahre Prachtexemplare kann man in alten Bauerngärten finden, in denen sie seit Jahrzehnten auf dem gleichen Platz stehen.

Pflanzung und Standort

Alle Fritillarien lieben einen sonnigen (bis leicht halbschattigen) Standort auf einem nährstoffreichen, lehmigen Boden. Sehr sandige und leichte Böden werden deshalb vor der Pflanzung durch Zugabe von Kompost aufgebessert. Selbst wenn der Boden immer gleichmäßig feucht gehalten werden sollte, ist ein guter Wasserabzug sehr wichtig, denn Staunässe mögen sie überhaupt nicht. Auch bei einer Topfpflanzung geeigneter Sorten muss aus diesem Grund immer für einen ausreichenden Wasserabzug gesorgt werden. Die großen Zwiebeln der Kaiserkronen können ab dem Spätsommer bis zum Ende des Herbstes circa 20 cm tief gepflanzt werden. Sie haben von Natur aus ein kleines Loch auf der Oberseite. Damit sich dort kein Wasser ansammeln kann, bitte leicht schräg einpflanzen. Wichtig ist zudem zu wissen, dass Kaiserkronen einen freien Platz lieben und es absolut nicht mögen, wenn sie von anderen Stauden oder Ziersträuchern bedrängt werden. Bitte berücksichtigen Sie dass bei Ihrer Standortwahl. Vor dem Pflanzen den Boden spatentief lockern und die Zwiebeln bis zur Pflanzung kühl und trocken aufbewahren.

Schutz vor hungrigen Wühlmäusen

Einen Vorteil, den Sie sich zu Nutze machen können, ist die wirklich abschreckende Wirkung von Kaiserkronen auf Wühlmäuse. In die Nähe von Tulpen oder anderer bedrohter Blumenzwiebeln gepflanzt, erweisen sie sich als hilfreiche Beschützer.

Pflege

Kaiserkronen sind anspruchslos, robust sowie winterhart und entwickeln sich am besten, wenn man sie viele Jahre ungestört wachsen lässt. Dann blühen sie jedes Jahr wieder aufs Neue. Dafür nach der Blüte mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter® für Blumenzwiebeln düngen und, bis der Blütentrieb im Frühsommer zu welken beginnt, möglichst ungestört wachsen lassen. Gegen frischen Dung, einerlei, ob es sich um Stalldung oder Jauche handelt, sind sie sehr empfindlich. Sie sollten daher niemals damit in Berührung kommen. Als Topfblume besser an einem kühlen, geschützten Platz überwintern und im zeitigen Frühjahr, sobald sich die ersten Blätter zeigen, nach draußen stellen.



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