Japanische Vogelblume-Pflege

Japanische Vogelblume Pflanz- und Pflegeanleitung

Botanischer Name

Habenaria radiata

Familie

Orchideengewächse (Orchidaceae)

Die Japanische Vogelblume – häufig auch Weiße Vogelblume oder Vogelorchidee genannt – ist eine besonders attraktive Erd-Orchidee. Ihre reinweißen und im Verhältnis zur Pflanze sehr groß wirkenden Blüten sitzen auf aufrechten, lockeren Blütenstielen. An deren Enden schweben sie wie kleine fliegende Vögel oder Friedenstauben. Ein ganz besonderer Anblick. Ihre natürlichen Vorkommen hat die Vogelblume in Asien, wo sie als Moorpflanze in Feuchtgebieten und an nassen Berghängen wächst.

Pflanzung und Standort Japanische Vogelblume

Die kleinen Zwiebeln (Orchideen-Bulben) der Vogelblume werden direkt nach Erhalt in flache Schalen oder Töpfe mit der Spitze nach oben gepflanzt. Die Pflanztiefe beträgt etwa 1–1,5 cm. Am besten handelsübliche Orchideenerde oder eine Mischung aus Sphagnum (Torfmoos) mit Blumenerde und Sand verwenden. Anschließend gut angießen und zunächst an einem halbschattigen, warmen Platz bis zum Erscheinen der ersten Blätter antreiben. Dann hell und etwas kühler weiterziehen. Ab Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, können die Töpfe auch ins Freie gestellt werden. Im Zimmer einen hellen, nicht den ganzen Tag in voller Sonne liegenden Platz auswählen. Im Freien ist ein warmer, geschützter und halbschattiger Standort ideal.



Pflege Japanische Vogelblume

Während der Wachstumsphase im Sommer darf die Japanische Vogelblume nie austrocknen. Ganz im Gegenteil – sie benötigt während dieser Jahreszeit sogar sehr viel Wasser und sollte immer gut feucht gehalten werden. Von ihren sumpfigen Naturstandorten ist sie es sogar gewöhnt, hin und wieder im Wasser zu stehen. Zum Gießen immer kalkfreies Wasser verwenden. Über den Sommer und die Blütezeit verteilte, schwache Düngergaben in halber Konzentration unterstützen das Wachstum. Am besten verwendet man spezielle, chloridarme Dünger für Freiland-Orchideen oder handelsübliche Dünger für Zimmerorchideen – zum Beispiel BioTrissol® Orchideen-Dünger von Neudorff®. Nach der Blüte im Herbst, sobald das Laub mit dem Einziehen beginnt, schrittweise das Gießen reduzieren und die Vogelblume nur noch mäßig feucht halten. Am besten überwintert man sie an einem kühlen, aber frostfreien Platz, der ruhig auch etwas dunkler sein darf, um die Ruhephase der Pflanze einzuhalten. Sobald sich ein neuer Trieb zeigt, wieder vermehrt gießen und die Vogelblume so hell und warm wie möglich aufstellen. Alternativ kann man die Knollen auch aus der Erde holen, trocknen lassen und diese ebenfalls kühl aber frostfrei in Torfmoos aufbewahren. Etwa einmal pro Monat empfiehlt es sich, das Moos leicht anzufeuchten, um eine Austrocknung der Zwiebeln zu verhindern.



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