Canna

Pflanz- und Pflegeanleitung Canna

Botanischer Name

Canna indica

Familie

Blumenrohrgewächse (Cannaceae)

Die Canna – sehr häufig auch Indisches Blumenrohr genannt – stammt ursprünglich aus Südamerika und von den karibischen Inseln, die nach ihrer Entdeckung durch die Europäer irrtümlich als „Westindische Inseln“ bezeichnet wurden. Ihre üppige Farbenpracht, die von Gelb über Apricot und Orange bis hin zu Rot reicht, entfaltet sich besonders schön an sonnigen Standorten. Auch verschiedenfarbige Züchtungen werden mittlerweile im Handel angeboten – genauso wie Sorten mit rötlich-braun gefärbten Blättern. Denn selbst wenn Cannas nicht blühen, sind sie aufgrund ihrer großen und an Bananenstauden erinnernden sowie mitunter herrlich gemusterten Blätter ein echter Blickfang.

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Pflanzung und Standort

Zum Vortreiben werden die Canna-Rhizome (Wurzelstöcke) direkt nach Erhalt im zeitigen Frühjahr in ausreichend große Töpfe oder Kübel mit einer guten, nährstoffreichen Blumenerde gepflanzt. Die Pflanztiefe beträgt etwa 10 cm. Zunächst nur wenig gießen und an einem hellen, nicht zu warmen Platz antreiben. Sobald sich die länglichen Blattspitzen zeigen, regelmäßig gießen und düngen. Ab Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, ins Beet umpflanzen oder die Kübel ins Freie stellen. Direkt ins Beet nicht vor Ende April pflanzen. Cannas lieben einen warmen, sonnigen und wegen der großen Blätter möglichst windgeschützten Standort sowie einen humosen, lockeren, tiefgründigen und feuchten Boden. Am besten eignet sich sandig-lehmiger Boden, der ausreichend Wasser speichern kann, aber dennoch nicht zur Staunässe neigt. Vor dem Pflanzen den Boden spatentief lockern.



Pflege

Um gut zu gedeihen, benötigen Cannas nicht nur viel Sonne und Licht, sondern auch viel Wasser und Dünger. Regelmäßiges gießen und düngen ist daher angesagt und notwendig. Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen kommen sie mit kurzzeitiger Nässe sogar wesentlich besser zurecht als mit Trockenheit. Um den hohen Nährstoffansprüchen dieser Starkzehrer zu genügen, empfiehlt sich ein ausgeglichener Volldünger wie Pflanzenfutter® für Blumenzwiebeln. Alternativ kann bei Kübelpflanzen dem Gießwasser auch alle 2 Wochen ein Flüssigdünger wie Pflanzenfutter® flüssig hinzugegeben werden. Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht notwendig. Nach der ersten Blüte kann der Schaft auf etwa 20 cm gekürzt werden, um die Bildung neuer Blütentriebe anzuregen. Ein vollständiger Rückschnitt der Blätter erfolgt erst kurz vor der Überwinterung, wenn sie bereits vollständig vergilbt sind.

Zum Überwintern die Rhizome im Herbst vor den ersten strengen Frösten handbreit über dem Boden zurückschneiden, vorsichtig ausgraben, von anhaftender Erde befreien und in einem kühlen, luftigen sowie dunklen Raum bis zum Frühjahr lagern. Holen Sie Ihre Canna nicht zu früh ins Haus, sondern warten Sie ruhig solange, bis die Blätter durch die ersten leichten Fröste vollständig abgestorben sind. Am besten lagern lassen sich Cannas übrigens in einer mit trockenem Sand gefüllten Kiste. Da die Rhizome leicht faulen, sollten sie den Winter über immer mal wieder auf Fäulnis kontrolliert werden. Alternativ lassen sie sich prinzipiell aber auch im Topf – ebenfalls dunkel und kühl – überwintern. Das Gießen wird dabei nahezu komplett eingestellt.



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