Alpenveilchen

Alpenveilchen

Pflanz- und Pflegeanleitung Alpenveilchen

Botanischer Name

Cyclamen in Arten und Sorten

Familie

Primelgewächse (Primulaceae)

Die meisten von uns kennen Alpenveilchen wahrscheinlich nur als Zimmerpflanze. Aber es gibt auch winterharte Arten und Sorten, die wir in unsere Gärten pflanzen können. Mit ihren herzförmigen Blättern und den weißen oder rosa gefärbten Blüten sind sie dort eine wahre Zierde.

Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) sind typische Frühjahrsblüher. In klimatisch günstigen Regionen kann ihr Blühbeginn sogar bereits im Dezember liegen. Gewöhnlich ist mit dem Erscheinen der Blüten aber erst von Februar bis März zu rechnen. Sehr lange und kalte Winter verschieben die Blühphase sogar zum April hin. Die zierenden Blätter erscheinen im zeitigen Frühjahr zusammen mit den Blüten.

Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium) sind echte Spätsommer- und Herbstblüher, die je nach Witterung von September bis November blühen und in dieser Jahreszeit noch einmal einen attraktiven Farbtupfer bilden. Bei ihnen erscheinen die zierenden Blätter erst nach der Blüte, schmücken dafür aber den ganzen Winter.

Pflanzung und Standort

Die Knollen der Vorfrühlings-Alpenveilchen und der Herbst-Alpenveilchen können ab dem Spätsommer bis zum Ende des Herbstes ca. 5 cm tief gepflanzt werden. Beim Frühjahrs-Alpenveilchen kann man die Unterseite der Knolle an den Wurzelresten gut erkennen. Beim Herbst-Alpenveilchen entspringen die Wurzeln jedoch auf der Oberseite der Knollen, daher unbedingt mit dieser flachen Seite nach oben pflanzen. Beide Arten brauchen einen lockeren, humosen, auch im Sommer gleichmäßig feuchten, jedoch nicht zu stauender Nässe neigenden Gartenboden. Am wohlsten fühlen sie sich an geschützten und im Sommer leicht beschatteten Plätzen, zum Beispiel unter Laubgehölzen. Aber auch in Töpfen oder Schalen können sie problemlos gesetzt werden. Vor dem Pflanzen den Boden spatentief lockern und die Knollen bis zur Pflanzung kühl und trocken aufbewahren.

Pflege

Alpenveilchen sind mit Winterschutz aus Kompost, Laub oder Reisern winterhart und verwildern an ihnen zusagenden Standorten gerne. Dafür nach der Blüte, bis sich die Blätter im zeitigen Frühjahr bei den Herbst-Alpenveilchen beziehungsweise späten Frühjahr bei den Vorfrühlings-Alpenveilchen einziehen, möglichst ungestört wachsen lassen. Da beide Alpenveilchen ihr Laub über den Sommer einziehen, ist eine Markierung des Pflanzplatzes – zum Beispiel mit kleinen Stauden – hilfreich. So lässt sich verhindern, dass man die Knollen beim Unkrauthacken versehentlich beschädigt. Als Topfblume besser an einem kühlen, geschützten Platz überwintern und zum Winterende, sobald sich die ersten Blätter zeigen, nach draußen stellen.


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