Pflanzenapotheke

Pflanzenkrankheiten

Informationen, Tipps und Maßnahmen gegen Pflanzenkrankheiten

Wie lassen sich Pflanzenkrankheiten erfolgreich vorbeuten?

Pflanzenkrankheiten machen uns Gärtnern das Leben mitunter ganz schön schwer. Meist sind sie jedoch kein Grund den Mut sinken zu lassen, denn die meisten Erkrankungen kann man erfolgreich vorbeugen und bekämpfen, sofern sie einmal aufgetreten sind. Und das wichtigste – viele der betroffenen Pflanzen lassen sich bei einem Befall oftmals noch retten. Entscheidend ist dabei jedoch, unverzüglich zu handeln. Macht sich ein Problem bemerkbar, kommt es auf schnelle Gegenmaßnahmen an. Aber nicht immer ist gleich eine Bekämpfung mit chemischen Pflanzenschutzmitteln notwendig. Bereits allen vorbeugenden Maßnahmen kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Die Vorbeugung beginnt mit der richtigen Auswahl der Pflanzen. Seien Sie wählerisch – jede Pflanzenart stellt spezielle Ansprüche an das Klima und den Standort. Je besser diese erfüllt werden, desto wohler fühlt sie sich und desto besser ist ihre Entwicklung. Denn letztlich sind „zufriedene“ Pflanzen weit weniger anfällig gegenüber Krankheiten als geschwächte. Manche sind dabei robuster und vertragen stärkere Schwankungen als andere. Bevorzugen Sie also robuste Sorten. Diese haben im Garten die größten Chancen, ohne dass sie besondere Hilfe benötigen. Und wenn man von vornherein solche Sorten pflanzt, die resistent gegen die häufigsten Erkrankungen sind, kommt man erst gar nicht in Verlegenheit, chemische Spritzmittel einsetzen zu müssen – das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Bakterien, Pilze und Viren - was sind die wichtigsten Erreger von Krankheiten

Für Schäden an Pflanzen kommen verschiedene Ursachen in Frage. Neben den sogenannten abiotischen, sprich unbelebten Schadursachen – zu denen alle Standortfaktoren wie Boden, Klima und Licht aber auch alle Pflegefehler gehören – gibt es die noch die biotischen, also belebten Schadursachen. Zu ihnen gehören neben den tierischen Schädlingen auch die für Pflanzenkrankheiten verantwortlichen Erreger der Bakterien, Pilze und Viren.

Bakterielle Krankheiten
Bakterien sind winzig kleine Lebewesen, die vorwiegend in den Leitungsbahnen der Pflanzen leben und sich nur in Flüssigkeit bewegen können. Sie dringen über die Spaltöffnungen an den Blattunterseiten und durch Wunden in ihren Wirt ein, wo sie sich selbstständig durch Teilung vermehren und mit der Zeit die Leitungsbahnen verstopfen. Befallene Pflanzen zeigen fast immer die folgenden für eine bakterielle Erkrankung typischen Symptome: wässrige Blattflecken, weiche Faulstellen, Welkeerscheinungen und Wucherungen an Stämmen, Trieben und Wurzeln.

Pilzliche Krankheiten
Pilze sind mit Abstand die wichtigsten Krankheitserreger unserer Gartenpflanzen. Es sind einfache, aus farblosen Pilzfäden aufgebaute Organismen, die sich nicht selbstständig ernähren können. Manche von ihnen leben auf den Wirtspflanzen und entziehen ihnen mit Saugfüßen, die in die Pflanzen hineinwachsen, die notwendige Nahrung. Andere befallen die Leitungsbahnen und verstopfen diese. Sie dringen dabei durch die Spaltöffnungen in die Pflanzen ein, aber genauso durch offene Wunden. Einige Pilze können sogar direkt das gesunde Pflanzengewebe befallen. Sie vermehren sich durch sehr kleine Sporen, die durch Insekten, Regen- und Wasserspritzer, den Wind aber auch durch den Mensch auf neue Pflanzen übertragen werden. Typische Erkennungsmerkmale sind Blattflecken, Löcher und Welkeerscheinungen – aber auch die charakteristischen und kräftigen Farben der Sporenbehälter, die außen auf den Pflanzen sitzen. Anhand dieser erkennt man am sichersten, um welche Pilzerkrankung es sich handelt.

Virose Krankheiten
Viren leben in den Pflanzenzellen ihrer Wirtspflanzen und werden meist über den Zellsaft durch saugende Insekten oder andere Schädlinge übertragen. Auch die mechanische Übertragung durch Gartengeräte und Schnittwerkzeuge spielt im Garten eine wichtige Rolle. Da sie keinen eigenen Stoffwechsel besitzen, sind Viren für ihre Vermehrung auf den Stoffwechsel einer lebende Zelle angewiesen. Typisch für Virosen sind Aufhellungen der Blattadern sowie mosaikartige Verfärbungen der Blätter und Blüten. Es gibt aber auch Viren, die Triebspitzen vertrocknen lassen und ganze Pflanzen zum Absterben bringen.

Alle von Bakterien und Viren befallenen Pflanzen sollte man sofort entfernen, sobald die ersten Symptome einer Infektion sichtbar werden. Denn für ihre Bekämpfung gibt es keine geeigneten und zugelassenen Pflanzenschutzmittel. Alle Maßnahmen haben nur einen die Weiterverbreitung verhindernden Charakter. Eine ganze Reihe von Pilzkrankheiten kann man dagegen mit speziellen Pflanzenschutzmitteln, den Fungiziden, bekämpfen. Wobei eine vorbeugende Behandlung meist effektiver ist als eine, die erst nach Ausbruch der Krankheit durchgeführt wird. Mit Bakterien, Pilzen und Viren infizierte Pflanzen gehören keinesfalls auf den Kompost, denn die Erreger können lange überleben und auch noch nach Jahren wieder neue Pflanzen befallen. Die sicherste Methode ist, sie zu verbrennen.

Wie sieht die richtige Bekämfpung von Pflanenkrankheiten aus?

Pflanzenkrankheiten machen uns Gärtnern das Leben mitunter ganz schön schwer. Meist sind sie jedoch kein Grund den Mut sinken zu lassen, denn die meisten Erkrankungen kann man erfolgreich vorbeugen und bekämpfen, sofern sie einmal aufgetreten sind. Und das wichtigste – viele der betroffenen Pflanzen lassen sich bei einem Befall oftmals noch retten. Entscheidend ist dabei jedoch, unverzüglich zu handeln. Macht sich ein Problem bemerkbar, kommt es auf schnelle Gegenmaßnahmen an. Aber nicht immer ist gleich eine Bekämpfung mit chemischen Pflanzenschutzmitteln notwendig. Bereits allen vorbeugenden Maßnahmen kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Die Vorbeugung beginnt mit der richtigen Auswahl der Pflanzen. Seien Sie wählerisch – jede Pflanzenart stellt spezielle Ansprüche an das Klima und den Standort. Je besser diese erfüllt werden, desto wohler fühlt sie sich und desto besser ist ihre Entwicklung. Denn letztlich sind „zufriedene“ Pflanzen weit weniger anfällig gegenüber Krankheiten als geschwächte. Manche sind dabei robuster und vertragen stärkere Schwankungen als andere. Bevorzugen Sie also robuste Sorten. Diese haben im Garten die größten Chancen, ohne dass sie besondere Hilfe benötigen. Und wenn man von vornherein solche Sorten pflanzt, die resistent gegen die häufigsten Erkrankungen sind, kommt man erst gar nicht in Verlegenheit, chemische Spritzmittel einsetzen zu müssen – das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

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