Gewaechshausvergleich

Gewächshaustypen und -arten im Vergleich

Gewächshausvergleich

Immer wieder hört man die Frage nach der besten Gewächshausart. Die Antwort ist einfach: es gibt keine. Aber es gibt die beste Gewächshausart und das beste Gewächshaus für Sie, Ihre Ansprüche und Ihren Garten. Jeder hat andere Voraussetzungen in Bezug auf Platz, Budget und andere Vorstellungen beim Einsatzzweck und der Optik. Finden Sie in unserem Gewächshausvergleich heraus, welches Gewächshaus zu Ihnen und Ihrem Garten am besten passt.

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Das freistehende Gewächshaus

Die beliebteste, flexibelste und zugleich kostspieligste Art von Gewächshäusern ist das freistehende Gewächshaus. Dank der Beliebtheit dieser Gewächshausart gibt es eine enorm große Auswahl mit vielen Formen, Farben und Größen. Individuell angefertigte oder beliebig erweiterbare Modelle sind dabei nur durch den vorhandenen Platz und das eingeplante Budget eingeschränkt. Dass freistehende Gewächshäuser eine solche Beliebtheit genießen, kommt nicht von ungefähr, bieten sie doch jede Menge Vorteile:



Isolierfähigkeit
Freistehendes Gewächshaus

Durch hochwertige Steg- oder Hohlkammerplatten aus widerstandsfähigem und extrem robustem Polycarbonat sowie einer Konstruktion mit eigenem Fundament, isolieren freistehende Gewächshäuser ausgesprochen gut. So intensivieren sie die Licht- und Wärmestrahlung besonders effizient.

Stabilität
Stabile Materialien wie Aluminium- oder Edelstahl in Verbindung mit Polycarbonatfenstern und einem fest verbundenen Fundament machen freistehende Gewächshäuser enorm stabil und robust. Da Gewächshäuser dem Wind sehr viel Angriffsfläche bieten, müssen sie das auch sein. Bei extrem starken Winden und Stürmen kann es schon mal kritisch werden, weswegen es trotz hoher Stabilität ratsam ist, einen Standort auszuwählen, der leicht windgeschützt liegt.

Sonneneinstrahlung
Ein großer Vorteil freistehender Gewächshäuser ist, dass das Sonnenlicht es von allein Seiten erreichen kann. So kann das vorhandene Sonnenlicht das ganze Jahr über optimal ausgenutzt werden, was z. B. ein Anlehngewächshaus nicht leisten kann. Es ist allerdings immer darauf zu achten, dass das Gewächshaus nicht in unmittelbarer Nähe zu "Lichtschluckern" wie großen Bäumen aufgestellt wird.

Einsatzzeitraum
Ein freistehendes Gewächshaus kann das ganze Jahr über genutzt werden. Im Winter dient es z. B. als Winterquartier für frost- und kälteempfindliche Kübelpflanzen, während ab dem Frühjahr allerhand Gemüse- und Blumenarten herangezogen werden können. Durch die gute Isolierung kann es außerdem relativ kosteneffizient beheizt werden, wodurch die Temperatur als limitierender Faktor eliminiert wird.

Flexibilität & Vielseitigkeit
Mehr Flexibilität als bei einem freistehenden Gewächshaus geht nicht. Man ist nicht, wie bei einem Anlehngewächshaus an bestimmte Standorte gebunden, noch ist man in Größe, Form oder Farbgebung sowie Material eingeschränkt. Durch die stabile Konstruktion ist man unabhängig von Wetter und Jahreszeit.

Preis
Wo so viel Licht ist, muss auch ein wenig Schatten sein. Die Kehrseite dieser Fülle an Vorzügen ist der Preis. Freistehende Gewächshäuser sind nämlich mit Abstand am kostspieligsten. Dabei gilt: Je größer und aufwändiger die Konstruktion, desto teurer wird es.




Das Anlehngewächshaus

Anlehngewächshaus

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei Anlehngewächshäusern um Konstruktionen, die sich an einer Wand anlehnen. Durch diese Besonderheit brauchen sie weniger Platz und wirken optisch nie störend und fügen sich gut in jede Gartenlandschaft ein. Außerdem wird auf diesem Wege für eine sehr gute Isolierung gesorgt, was sich positiv auf die Heizkosten auswirkt.

Optik
Ein wichtiger Aspekt, der für Anlehngewächshäusern spricht, ist die Optik. Sie wirken eher unscheinbar und platzsparend und nicht so wuchtig und platzraubend wie z. B. ein großes, freistehendes Gewächshaus. Dazu kann man kahle Haus- und Garagenwände sinnvoll nutzen und gleichzeitig verschönern.


Isolierung & Beheizung
Anlehngewächshäuser bieten eine hervorragende Isolierfähigkeit. Durch die stabile Konstruktion mit Hohlkammer- oder Stegplatten aus Polycarbonat wird die aufgefangene Licht- und Wärmestrahlung effektiv intensiviert und im Inneren gehalten. Dazu kommt, dass eine Seite des Anlehngewächshauses gegen eine Hauswand lehnt und durch die gute Isolierung dieser kaum Wärme in diese Richtung abgibt. Das steigern wiederum die Effizienz von Gewächshausheizungen enorm und senkt die Heizkosten.

Preis
Bedingt durch die meist geringere Größe und den geringeren Materialaufwand im direkten Vergleich zu freistehenden Gewächshäusern, können Anlehngewächshäuser entsprechend günstiger angeboten werden. Der geringere Materialaufwand ergibt sich auch daraus, dass eine der großen Frontflächen wegfällt.

Stabilität
Dank des Konzepts eines Anlehngewächshauses ist es der stabilste und unempfindlichste Gewächshaustyp. Es wird fest mit der Hauswand verdübelt und genießt dadurch nicht nur eine enorm hohe Stabilität, sondern auch einen windgeschützten Standort. So können selbst stärkste Winde und Stürme keine Schäden anrichten.

Einsatzzeitraum
Ähnlich wie freistehende Gewächshäuser können Anlehngewächshäuser das ganze Jahr über genutzt werden. Sie sind dank der guten Isolierung einfach und günstig zu beheizen. Selbst sehr kälteempfindliche Exoten überstehen so jeden Winter unbeschadet.

Flexibilität
Ein Negativpunkt ist die mangelnde Flexibilität. Der Standort muss nämlich einige wichtige Voraussetzungen erfüllen, damit das Gewächshaus installiert werden kann und optimal funktioniert. Der Standort kann also nicht frei gewählt werden, wie bei den übrigen Gewächshausarten. Als Erstes benötigt man natürlich eine Haus- oder Garagenwand, die das Gewächshaus aufnehmen kann. Da das Gewächshaus folglich nur eine große Frontfläche hat, über die der Großteil des Sonnenlichts eingefangen wird, ist es wichtig, dass das Gewächshaus nach Süden hin ausgerichtet wird, um möglichst viel Sonnenlicht einzufangen.

Größe
Anlehngewächshäuser werden in aller Regel nur in kleineren Größen angeboten. Hier heißt es, mit dem vorhandenen Platz nicht verschwenderisch umzugehen, sondern die Fläche effizient und optimal zu nutzen.




Das Foliengewächshaus

Foliengewächshaus

Foliengewächshäuser, auch oft als Tomatenhaus bezeichnet, sind die mit Abstand günstigste Möglichkeit, ein Gewächshaus sein eigen zu nennen. Mit dem günstigen Preis geht eine hohe Flexibilität, aber auch ein begrenzter Einsatzzeitraum und beschränkte Stabilität einher. Gerade für empfindliches Sommergemüse wie eben Tomaten oder Paprika, eignet sich ein Folienhaus hervorragend und garantiert eine reiche Ernte.

Preis
Foliengewächshäuser bestehen nicht aus teuren Konstruktionen und besitzen keine kostspieligen Polycarbonatplatten, sondern einfach eine Stangenkonstruktion über die eine strapazierfähige Folie gespannt wird. Das spiegelt sich natürlich auch im Preis wieder - Foliengewächshäuser sind im direkten Vergleich oft um ein Vielfaches günstiger als andere Gewächshausarten.

Flexibilität
Foliengewächshäuser bieten eine enorm hohe Flexibilität. Sie sind leicht und lassen sich rasch auf- und abbauen oder umpositionieren, sodass man den Standort der Jahreszeit entsprechend anpassen kann.

Reparaturfähigkeit
Foliengewächshäuser lassen sich leicht reparieren. Eine neue Folie oder beschädigte Gestänge sind für wenig Geld schnell nachgekauft. Großartiges handwerkliches Geschick ist dabei nicht vonnöten. Anders sieht das bei Gewächshäusern mit komplizierten Metallkonstruktionen und Polycarbonatplatten aus, hier kann eine Reparatur deutlich teurer werden.

Stabilität
Der Rahmen von Foliengewächshäusern besteht meist aus dünnem Metallgestänge. Durch die übergespannte Folie wird viel Angriffsfläche für Wind geboten, dem ein Foliengewächshaus manchmal nicht standhalten kann. Deutlich stabiler sind hingegen Gewächshäuser mit einer festen, verstrebten Metallkonstruktion und Fundament.

Isolierfähigkeit
Die eingesetzten Folien isolieren schlechter als z. B. Hohlkammerplatten. Dazu kommt, dass ein Foliengewächshaus durch das fehlende Fundament nur schlecht abgedichtet werden kann, was z. B. eine Beheizung sehr ineffizient und teuer macht. Diese sollte daher anderen Gewächshaustypen vorbehalten bleiben. Die schlechtere Isolierung und Abdichtung hat auch zum Nachteil, dass Schädlinge und Krankheiten die Pflanzen einfacher befallen können.

Einsatzzeitraum
Zum Ende des Gartenjahres hin sollte das Foliengewächshaus abgebaut und in der Garage bzw. im Gartenhaus verstaut werden. Es bietet nicht ausreichend Isolierung, um den Winter hindurch genutzt zu werden und das Material würde unnötig unter dem widrigen Winterwetter leiden. Dadurch ist der Zeitraum, in dem ein Foliengewächshaus zum Einsatz kommen kann deutlich kürzer als bei freistehenden oder Anlehngewächshäusern.

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