Blauschwingel im Steingarten: Standort und Vermehrung

Der Blauschwingel gehört zu den Ziergräsern und ist wegen seines besonders niedrigen Wuchses von nur 15 bis 20 cm eine ausgesprochene Steingartenpflanze. Er wächst in jedem Gartenboden, möchte aber vor allen Dingen in der vollen Sonne stehen. Die schönsten Pflanzen sollte man auswählen und durch Teilung vermehren.

Standort und Eigenschaften des Blauschwingels

Der Blauschwingel (Festuca cinerea) gehört zu den Ziergräsern und ist wegen seines besonders niedrigen Wuchses von nur 15 bis 20 cm eine ausgesprochene Steingartenpflanze. Er wächst in jedem Gartenboden, möchte aber vor allen Dingen in der vollen Sonne stehen. Sein blaugrünes Laub bildet dichte, halbkugelige Horste, die auch im Winter ihre zierende Wirkung behalten. Im Steingarten, als Einfassungspflanze oder in Kombination mit niedrigen Stauden setzt der Blauschwingel attraktive Akzente. Auch in Kübeln und Trögen auf Balkon und Terrasse macht er eine gute Figur und ist dabei äußerst pflegeleicht.

Aussaat und Vermehrung des Blauschwingels

Festuca cinerea ist sehr leicht aus Samen zu ziehen. Die Aussaat erfolgt im April/Mai auf ein Saatbeet. Der Samen braucht etwa 2 bis 3 Wochen, bis er keimt. Da Pflanzen, die aus Samen vermehrt sind, nicht alle gleichmäßig blaugrünes Laub aufweisen, empfiehlt es sich, die schönsten Pflanzen auszuwählen und dann später durch Teilung zu vermehren. Die Teilung älterer Horste ist die zuverlässigste Methode, um gleichmäßig blaugrüne Pflanzen zu erhalten. Sie kann im Frühjahr oder Herbst vorgenommen werden. Alle 3 bis 4 Jahre sollte man die Horste teilen, damit sie vital bleiben und nicht von innen heraus verkahlen.

Häufig gestellte Fragen

Warum sind nicht alle Blauschwingel-Sämlinge gleichmäßig blau?

Bei der Samenvermehrung variiert die Laubfarbe von Pflanze zu Pflanze. Nur durch Teilung besonders schöner Exemplare erhält man gleichmäßig blaugrüne Bestände.

Wie oft sollte man den Blauschwingel teilen?

Alle 3 bis 4 Jahre sollte man die Horste des Blauschwingels teilen. So bleiben die Pflanzen vital und verkahlen nicht von innen heraus.

Gaertner Poetschkes Grosses Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

Seiten: 305

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