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Heckenpflanzen richtig pflanzen

Wann ist die beste Pflanzzeit für Heckenpflanzen? Mit dieser Frage sollte jede Heckenpflanzung beginnen. Denn bevor Sie sich mit dem Spaten bewaffnet in den Garten stürzen, um Ihre neue Hecke anzulegen sollten Sie sich Gedanken machen, ob zur Zeit überhaupt die richtige Pflanzzeit für Heckenpflanzen ist. Je nach Pflanzenart gibt es nämlich bessere und schlechtere Zeitpunkte im Jahr. Wann pflanzt man Heckenpflanzen also am besten?

Grundsätzlich sind der Herbst und das Frühjahr ideal, um eine neue Hecke zu pflanzen. Das Thermometer zeigt angenehme Temperaturen und regelmäßige Niederschläge erleichtern das Wässern der neuen Pflanzen. Allerdings darf man bei einer Herbstpflanzung den nahen Winter nicht außer Acht lassen. Gerade immergrüne Heckenpflanzen, die noch nicht richtig eingewurzelt sind könnten im Winter Schaden nehmen. Daher sollten Sie Lebensbaum, Eibe und Co. besser schon im Frühjahr pflanzen. So können die Gehölze über den Sommer ausreichend Wurzeln bilden, um den Winter unbeschadet zu überstehen. Sommergrüne Heckenpflanzen wie z. B. Weigelien, Hainbuchen oder Glanzmispeln pflanzen Sie dagegen besser im (frühen) Herbst. Sie haben keine Probleme vor dem Frost noch genug Wurzeln zu bilden und treiben im nächsten Frühjahr ohne weitere Verzögerungen aus.

Welche Heckenpflanzen lassen sich kombinieren?

Der wichtigste Grundsatz bei einer Hecke, die aus verschiedenen Gehölzen bestehen soll, lautet: "Sorgen Sie für eine gute Nachbarschaft"! Genauer gesagt, müssen die Pflanzen gut miteinander auskommen. Es darf zu keiner Konkurrenz um Wasser, Nährstoffe oder Licht zwischen den Pflanzen der Hecke kommen. Manche Gehölze eignen sich gut für strenge Schnitthecken, bei denen die Pflanzen eher dicht aneinander gepflanzt werden. Solche Pflanzen haben in der Regel keinen großen Ausbreitungsdrang und machen einander nicht den Platz streitig. Für freiwachsende Blütenhecken eignen sie sich jedoch nicht. Für diesen Zweck sollten Sie Gehölze auswählen, die sich gerne ausbreiten. Planen Sie bei ihnen schon bei der Pflanzung einen größeren Abstand zwischen den einzelnen Heckengliedern ein. So verhindern Sie dass sich die Heckenpflanzen gegenseitig bedrängen.

Außerdem müssen die Ansprüche an Boden und Licht übereinstimmen und die einzelnen Wuchshöhen der Pflanzen zusammenpassen. Auch ähnliche Ansprüche an die Pflege (Schnitt, Wässern, Düngen) sind sehr praktisch und halten den Pflegeaufwand für Sie im Rahmen.

Darüber hinaus können Sie Pflanzen miteinander kombinieren, deren Blüte- oder Fruchtzeit zueinanderpassen oder sich abwechseln. So steigern Sie die Attraktivität Ihrer Hecke über mehrere Monate. Wählen Sie z. B. Gehölze aus, die ihre Blüten nacheinander öffnen oder zu unterschiedlichen Zeiten fruchten. Auf diese Weise ist Ihre Hecke zu jeder Zeit ein Blickfang.

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So pflanzen Sie eine Hecke

Der erste Schritt beim Hecke pflanzen besteht darin die richtige Heckenpflanzen-Anzahl zu ermitteln. Je nach Pflanzenart und Endgröße rechnet man mit ca. 2 - 5 Pflanzen pro laufendem Meter. Soll Ihr Sichtschutz möglichst schnell blickdicht sein, können Sie einfach eine Pflanze mehr pro laufenden Meter einplanen. Allerdings kann es in diesem Fall später nötig werden die überzähligen Pflanzen aus Platzmangel wieder zu entfernen.

Haben Sie die Heckenpflanzen-Anzahl ermittelt spannen Sie sich am besten eine Schnur an der Sie die Gehölze später ausrichten können. Schließlich möchte niemand eine Hecke, bei der die Pflanzen mal weiter vor oder zurück stehen. Die gespannte Schnur erleichtert es Ihnen außerdem beim Ausheben des Pflanzgrabens nicht die Richtung zu verlieren. Die Tiefe des Pflanzgrabens ist optimal, wenn die Heckenpflanzen im gepflanzten Zustand genauso tief eingegraben sind, wie sie es vorher in der Baumschule waren. Wie tief die Pflanzen standen können Sie gut an dem dunklen Ring erkennen, der sich am Stamm abzeichnet. An dieser Stelle ragten die Gehölze aus dem Boden. Die Breite des Pflanzgrabens sollte in etwa 1,5 mal so breit wie der Wurzelballen der Heckenpflanzen sein. Bevor Sie nun die Pflanzen in den Graben stellen und ausrichten ist es wichtig, dass Sie die Sohle des Pflanzgrabens auflockern. Das erleichtert den Gehölzen das Einwurzeln und Anwachsen erheblich.

Anschließend stellen Sie sie in den Graben und richten sie entlang der Schnur aus. Hierbei sollte die Sichtseite der Hecke immer möglichst "glatt" sein. Das bedeutet, dass keine größeren Äste aus ihr herausragen dürfen. Dazu drehen Sie die Pflanzen so lange, bis die schönste und gleichmäßigste Seite zu Ihnen zeigt. Achten Sie außerdem darauf, dass zwischen den einzelnen Heckenpflanzen keine großen Löcher entstehen. Kleinere lichte Stellen sind dagegen kein Problem. Sie schließen sich mit der Zeit durch den Zuwachs der Gehölze.

Haben alle Heckenpflanzen ihren Platz gefunden verfüllen Sie den Graben wieder mit der ausgehobenen Erde und treten sie rund um die Pflanzen fest. Zu guter Letzt fehlt nur noch das Angießen Ihrer neuen Hecke. Hier sollten Sie nicht mit Wasser sparen. Zum einen brauchen die Pflanzen nach den Strapazen der Pflanzung unbedingt ausreichend Bodenfeuchtigkeit und zum anderen schlämmen Sie mit Hilfe des Wassers die Erde im Wurzelbereich ein. So schließen sich eventuelle Hohlräume um die Wurzelballen herum.

Heckenpflanzen anbinden ist übrigens nicht notwendig, da sich die Pflanzen gegenseitig stützen.

Pflanzschnitt nach dem Pflanzen von Heckenpflanzen

Einen Pflanzschnitt sollten Sie nach dem Pflanzen Ihrer Hecke unbedingt durchführen. Er sorgt für eine bessere Verzweigung der Gehölze und reduziert außerdem die Wasserverdunstung beim Anwachsen. Je nach Alter der Pflanzen wird unterschiedlich stark geschnitten. Jungen Heckenpflanzen tun Sie mit einem starken Rückschnitt etwas Gutes. Bei älteren Pflanzen, die schon in der Baumschule speziell als Heckenpflanzen gezogen wurden, genügt es dagegen die Seitentriebe und die Pflanzenhöhe etwas einzukürzen. Auch offensichtlich beschädigte oder tote Äste sollten Sie entfernen (gilt auch für junge Heckenpflanzen).

Wie viele Heckenpflanzen pro Meter brauchen Sie?

Der richtige Pflanzabstand richtet sich nach der Pflanzenart. Hier sind Wuchsbreite und Schnittverträglichkeit entscheidend. Als Fausregel gilt:

  • locker aufgebaute Sträucher (z. B. Weigela, Photinia): 1,5 - 2 Pfl./m
  • dicht wachsende Nadelgehölze (z. B. Taxus, Thuja): 2 - 3 Pfl./m
  • dicht wachsende Laubgehölze (z. B. Carpinus): 3 - 5 Pfl./m

Der richtige Abstand zur Grundstücksgrenze

So schön Hecken auch sind, auch für sie gibt es Regeln damit es keinen Streit mit dem Nachbarn gibt. Wirkt Ihre Hecke nämlich in negativer Weise auf das Nachbargrundstück ein, muss der Grundstückseigentümer das nicht hinnehmen. Halten Sie aber den richtigen Abstand zwischen Hecke und Grenze ein, sind Sie auf der sicheren Seite. Doch was sind eigentlich Beeinträchtigungen, die der Nachbar nicht akzeptieren muss?

Hierzu zählen zum Beispiel:

  • Schäden an Pflasterflächen durch Wurzelwachstum
  • Beschattung des Grundstücks in störendem Maße (kein Sonnenbad mehr möglich, Bepflanzungen gehen kaputt aufgrund von Lichtmangel)
  • überhängende Zweige
  • Heckenschnitt ist nur durch das Betreten des Nachbargrundstücks möglich

Nicht als Beeinträchtigungen gelten dagegen:

  • Fallobst: Obst ist nicht mehr Eigentum des Pflanzenbesitzers, wenn es auf Flächen außerhalb des Grundstücks fällt
  • Laub: bei korrektem Grenzabstand muss Laub hingenommen werden

Soviel zu den einheitlichen Regelungen in Deutschland. Leider hat darüber hinaus jedes Bundesland seine eigenen Vorschriften zum Thema Hecken, da das Nachbarrecht Ländersache ist. Genauere Auskunft erteilen die zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltungen. In den meisten Bundesländern hängt der Grenzabstand von der Pflanzenart ab und wird je nach Wuchshöhe und/oder Wuchsbreite ermittelt.

Beispiel Nordrhein-Westfalen (Auszüge aus dem NachbG NRW)

  • Geschnittene Hecken aus Ziersträuchern < 2 m: min. 0,5 m Abstand zur Grundstücksgrenze
  • Geschnittene Hecken aus Ziersträuchern > 2 m: min. 1 m Abstand zur Grundstücksgrenze
  • freiwachsende Mischhecken: hier gilt für jedes Gehölz der im NachbG NRW geregelte Abstand für Bäume bzw. Sträucher
  • Brombeerhecken: 1 m Abstand
  • andere Beerenobststräucher: 0,5 m Abstand

Der Abstand wird von der Seitenfläche der Hecke gemessen, die an das Nachbargrundstück angrenzt. Berücksichtigen Sie daher immer das spätere Breitenwachstum der Pflanzen, da der Abstand auch im "ausgewachsenen" Zustand eingehalten werden muss. Pflanzen Sie die Hecke mit dem Einverständnis Ihres Nachbarn allerdings direkt auf die Grundstücksgrenze, sodass sie eine Abtrennung beider Gärten darstellt, gelten die Abstandsregeln nicht.

Unterschreitet Ihre Hecke im Zuge ihrer Entwicklung die zulässigen Grenzabstände, kann Ihr Nachbar innerhalb von 6 Jahren (Frist beginnt bei Hecken mit dem Zeitpunkt der Unterschreitung des zulässigen Abstandes) einen Rückschnitt oder sogar das Versetzen aller Heckenpflanzen verlangen. Lässt er diese Frist ungenutzt verstreichen hat er keinen Anspruch mehr auf die Beseitigung. Beeinträchtigenden Überhang oder Wurzeln müssen Sie jedoch auch nach Ablauf der 6 Jahre regelmäßig entfernen.

Achtung: Auch wenn es verlockend ist, sollten Sie im Falle von störenden Wurzeln oder Ästen die von Nachbars Grunststück herüberwachsen nicht einfach zu Schere oder Säge greifen! Sie sind verpflichtet Ihrem Nachbarn eine angemessene Frist zur Beseitigung zu setzen. Erst wenn die Frist ungenutzt verstreicht, dürfen Sie tätig werden. Ein weiterer Fallstrick kann darüber hinaus eine Baumschutzsatzung Ihrer Gemeinde sein, die den störenden Überhang schützt. Am besten erkundigen Sie sich vor der Beseitigung des Wildwuchses, ob in Ihrer Stadt oder Gemeinde eine Baumschutzsatzung gilt und was genau durch sie geschützt wird.

Eine Höhenbegrenzung gibt es in Nordrhein-Westfalen nicht direkt. Allerdings trifft der Gesetzgeber hier die Einschränkung, dass die Heckenpflanzung nicht höher als ortsüblich (häufig 2 m) sein sollte.



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