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Gartenarbeiten im Juli

Schneiden, stutzen und ernten — auch im Juli gibt es was zu tun

Der Sommer hat mittlerweile volle Fahrt aufgenommen und die meisten von uns würden es sich bestimmt gern mit einem kühlen Getränk und der Gartenliege an einem schattigen Plätzchen im Garten gemütlich machen. Doch bevor wir die Füße hochlegen und in unserer grünen Oase einfach nur den Sommer genießen können, gibt es noch ein paar Aufgaben, die erledigt werden sollten.

Remontierende Stauden schneiden

Rittersporn, Katzenminze, Salbei und Lupine sollten jetzt für eine zweite Blüte im Spätsommer geschnitten werden. Dazu schneiden Sie die gesamte Pflanze ca. eine Handbreit über dem Boden zurück. Aber bitte erst dann, wenn kaum noch neue Blüten gebildet werden! Mit ein wenig "Futter" in Form von Dünger und regelmäßigem Gießen treiben Phlox und Co. schon nach einigen Wochen wieder frisch aus. Einer zweiten, wenn auch schwächeren Blüte im August oder September steht dann nichts mehr im Wege.

Rosen ein letztes Mal düngen und welke Blüten regelmäßig entfernen

Anfang Juli steht bei Rosen die 2. Düngergabe an. Die jungen frischen Triebe haben so noch genügend Zeit, um vor dem Winter zu verholzen. Bei späteren Düngeterminen wären sie nicht widerstandsfähig genug, sodass sie durch die Winterkälte zurückfrieren würden. Außerdem sollten Sie Ihre Rosen regelmäßig ausputzen. Welke Blüten, die an den Sträuchern bleiben, sind kein schöner Anblick und verhindern außerdem eine erneute Blütenbildung. Durch das Ausputzen können Sie die Blütezeit Ihrer einmalblühenden Rosen sogar um einige Wochen verlängern. Öfter blühende Rosen profitieren noch mehr, denn bei ihnen öffnen sich durch das Ausputzen bis zum Herbst immer wieder viele neue Blüten.

Hecken in Form bringen

Da nun die Brutzeit der meisten Gartenvögel vorbei ist und die Jungen aus den Nestern ausgezogen sind, können Sie leichte Form- und Pflegeschnitte an Ihren Heckenpflanzen wieder durchführen. Natürlich sollten Sie aber trotzdem immer vorher kontrollieren, dass auch wirklich keine tierischen Bewohner mehr in Ihren Sträuchern hausen. Ist die Luft rein, werden alle aus der Form wachsenden Äste eingekürzt. Soll die Hecke noch höher wachsen, nehmen Sie dabei nur 2/3 der jungen Triebe zurück. Den Anfang machen übrigens Thuja- und Ligusterhecken. Sie profitieren besonders von einem Schnitt Anfang Juli. Alle anderen Heckenpflanzen, wie z.B. Buchen und Nadelgehölze werden eher Ende des Monats geschnitten.

Rasen an heißen Tagen nicht so kurz wie üblich mähen

Damit die Grashalme den Boden besser beschatten und so mehr Feuchtigkeit im Boden bleibt, sollten Sie Ihren Rasen beim Mähen ca. 1 cm höher als üblich lassen. Ist Ihre normale Schnitthöhe eigentlich 4 cm, dürfen die Halme jetzt nach dem Mähen ruhig 5 cm hoch sein. Auch den Mährhythmus sollten Sie anpassen. Im Hochsommer wächst der Rasen längst nicht mehr so schnell, wie im Frühjahr. Am besten halten Sie sich einfach weiterhin daran, dass Sie mähen, wenn der Rasen 1/3 länger ist als er sein sollte. Bei 5 Zentimeter angestrebter Rasenhöhe nach dem Mähen, wird also bei einer Halmlänge von 7 - 8 cm der Rasenmäher aus der Garage geholt. So verhindern Sie unnötigen Stress für den ohnehin schon hitzegeplagten Rasen.

Tomaten ausgeizen für mehr Früchte

Durch das Ausgeizen — also das Ausknipsen der kleinen, schräg wachsenden Seitentriebe — werden Tomatenpflanzen dazu angeregt mehr Blüten zu bilden. Und mehr Blüten bedeuten später auch mehr Früchte — ein Ziel, das sicher jeder Tomatengärtner erreichen möchte. Durch das Entfernen der Seitentriebe bleiben den Pflanzen mehr Kraft und mehr Nährstoffe, die sie statt in die Entwicklung neuer Triebe in die Fruchtbildung stecken können.

Kräuter regelmäßig "durchernten"

Kräuterpflanzen sind auf einen regelmäßigen Schnitt angewiesen, damit sie in Form bleiben und auch weiterhin aromatische neue Triebe bilden. Und davon mal abgesehen, sind es gerade die zarten, neuen Triebe, die besonders aromatisch sind und Gerichten die gewünschte Würze verleihen. Also, machen Sie am besten alle paar Tage eine Ernterunde durch Ihr Kräuterparadies. Und wenn Sie gerade keine Verwendung für die Ernte haben, können Sie die meisten frisch geschnittenen Kräuter immer noch trocknen oder zusammen mit Öl zu leckeren selbstgemachten Kräuterölen verarbeiten.

Blauregen bändigen und für Blütenträume im nächsten Frühjahr sorgen

Da Blauregen zu den starkwüchsigen Pflanzen gehört, die einem gerne einmal "über den Kopf" wachsen, sind regelmäßige Schnittmaßnahmen Pflicht. Doch nicht nur um sie in ihre Grenzen zu weisen, sollten Sie Ihre Wisterien im Juli kräftig einkürzen — Sie sorgen damit gleichzeitig auch für ein üppiges Blütenmeer im nächsten Jahr. Ohne diesen Schnitt werden die Kletterpflanzen nämlich schnell blühfaul. Damit das nicht passiert, schneiden Sie alle Seitentriebe auf ca. 5 - 6 Augen zurück (ungefähr 30 - 50 cm Länge). Und sollten sich danach wieder neue Triebe bilden, lassen Sie die Schere liegen. Um ihr Wachstum zu bremsen ist es in dem Fall besser die jungen Ranken mit der Hand auszubrechen.

Achtung vor bitteren Zucchini

Schmecken oder riechen Ihre frisch geernteten Zucchini bei der Zubereitung bitter, sollten Sie sie sofort entsorgen, so traurig es auch ist. In ihnen hat sich leider der giftige Bitterstoff Cucurbitacin angereichert. Auch das Erhitzen würde daran übrigens nichts ändern. Cucurbitacin ist absolut hitzebeständig und auch noch nach dem Kochen, Braten oder Backen aktiv und schädlich. Doch wie kann es eigentlich soweit kommen? Auch wenn für das moderne Saatgut aus dem Handel nur Sorten verwendet werden, die absolut bitterstofffrei sind, kann es als Stressreaktion der Pflanze passieren, dass sie wieder Cucurbitacin entwickelt. Zu den Stressauslösern bei Pflanzen gehören z.B. Hitze oder Trockenheit. Das regelmäßige Gießen von Zucchinipflanzen ist daher elementar wichtig für leckere und vor allem bekömmliche Früchte.

Kiwis auslichten für zuckersüße Früchte

Damit Kiwis schön süß werden brauchen sie viel Sonne. Da stören wild wuchernde Ranken natürlich, die die leckeren Früchte unter ihrem Blattwerk verbergen. Daher dürfen Sie jetzt im Juli beherzt zur Schere greifen und einkürzen was das Zeug hält. Alle Ranken, die Früchte tragen, werden hinter dem Fruchtansatz plus ca. 6 - 8 Blattpaare gekappt. Auch Triebe, die nicht für den Halt der Pflanzen am Spalier gebraucht werden und die keine Früchte entwickeln, können Sie direkt mit entfernen.

Balkon- und Kübelpflanzen regelmäßig düngen

Auch im Juli haben Balkon- und Kübelpflanzen einen hohen Nährstoffbedarf. Daher sollten Sie weiterhin ca. alle ein bis zwei Wochen das Gießwasser mit etwas Flüssigdünger "aufpeppen". So grünt und blüht es zuverlässig auf Balkon und Terrasse.

Was gibt es sonst noch zu tun?

Obst- und Gemüsegarten

  • Gemüse für die 2. Saisonhälfte säen und pflanzen (Spinat, Chinakohl, Buschbohnen, Radicchio, Endiviensalat)
  • Abgeerntete Beete mulchen oder Gründungspflanzen aussäen
  • Kräuter ernten und trocknen
  • Winterkräuter aussäen
  • Tomaten ausgeizen und pflegen
  • Baumscheiben von jungen Gehölzen freihalten
  • Erdbeeren vermehren
  • Bei Sommerhimbeeren alle abgetragenen Ruten an der Basis entfernen
  • Beerensträucher auslichten



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