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5 Kräuter für den modernen Kräutergarten

Kräuter können mehr als nur Gerichte würzen

Natürlich sind Ofenkartoffeln mit frisch geschnittenem Rosmarin ein wahres Geschmackserlebnis, doch Kräuterpflanzen sind auch außerhalb der warmen Küche nützlich. So genießen viele Menschen Getränke, die mit Kräutern aromatisiert werden. Die bekanntesten Pflanzen für diesen Zweck sind sicher Minze, Melisse oder Kamille. Doch auch unbekanntere Kräuter lassen sich zu leckeren Tees aufbrühen oder geben Limonaden einen aufregenden Geschmack. Haben Sie z.B. schon einmal die Blätter von Indianernesseln oder Zitronenverbenen mit heißem Wasser übergossen? Probieren Sie es doch mal aus!

(Header-Foto: iStock.com/Madeleine_Steinbach)

Die Zubereitung von Getränken ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten, die aromatischen Pflanzen zu nutzen. Nicht zuletzt sind die meisten Kräuter auch noch sehr schön anzusehen. Durch die vielen verschiedenen Blütenfarben und -formen entstehen bunte Kräuterecken im eigenen Garten. Und die ziehen nicht nur uns Menschen magisch an. Auch Bienen und andere Insekten wissen einen Kräutergarten zu schätzen. Dort tummeln sie sich an Lavendelblüten, besuchen die kerzenförmigen Blütenstände von Salbei oder lassen sich den Nektar von Thymian schmecken.

Eine weitere Verwendungsmöglichkeit finden Kräuter in Duftsäckchen oder Aromaölen. Schließlich wusste schon Oma, dass die kleinen Stoffbeutel im Kleiderschrank Motten vertreiben. Moderne Varianten bringen heute aber auch ganze Räume zum Duften. So ersetzen die Baumwollsäckchen oder Duftöle immer öfter chemische Raumerfrischer in Bade- oder Wohnzimmern. Denn viele Menschen möchten heute auf den Einsatz von synthetischen Duftstoffen verzichten und wünschen sich natürliche Alternativen. Diese finden sie, wie auch schon die Menschen vor Jahrhunderten, im Kräutergarten!

Große Auswahl, kleine Preise, gute Pflanzen?

Doch die Auswahl der Pflanzen fällt heutzutage gar nicht so leicht. Längst bieten nicht mehr nur Gartenspezialisten die aromatischen Pflanzen an, sondern auch Discounter haben sie mehrmals im Jahr im Programm. Da verliert man schnell den Überblick. Welchen Kräuterpflanzen sollten Sie als Kräutergarten-Neuling also den Vorzug geben und sind Bio-Kräuter wirklich gesünder?

Kräuter sind wahre Multitalente, ob nun Bio oder nicht. Doch im Vergleich zu konventionell angebauten Pflanzen entscheiden Sie sich mit Bio-Kräutern nicht nur für eine gesündere Alternative, auch unsere Umwelt profitiert davon. Denn bei der Anzucht dieser Kräuter wird auf Genmanipulation, chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide verzichtet und wertvolle Ressourcen, wie Ackerflächen und das Grundwasser werden geschont. Selbstverständlich sind auch in Bio-Kräutern die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe in vollem Umfang enthalten. Wie bei Obst und Gemüse gilt allerdings auch hier: Je frischer die Kräuter verwendet werden, desto besser.

Ein eigener Kräutergarten

Wenn Sie jetzt auf den "Geschmack" gekommen sind und das köstliche Aroma erntefrischer Kräuter jederzeit zur Hand haben möchten, können wir das gut verstehen. Zum Glück gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen.

Für den Anbau in einer Kräuterspirale eignen sich vor allem mehrjährige Pflanzen, wie z.B. Rosmarin und Thymian. Einmal angelegt, ist Ihnen der frische Genuss über Jahre hinweg garantiert. Um Sorten wie z.B. Minze am Wuchern zu hindern, gibt es spezielle Kräuterbeete, die in einzelne Pflanzkammern unterteilt sind. Hier fällt auch das Austauschen ein- und zweijähriger Kräuter leichter, da jede Kammer für sich flexibel bestückt werden kann. Besonders praktisch ist ein Kräuter-Hochbeet. Es verlegt das Gärtnern auf eine angenehme Höhe und hält zudem Schnecken auf natürliche Weise fern.

Balkongärtner können sich dagegen an der großen Auswahl von Kübeln, Kästen und Töpfen erfreuen, die der Handel bereithält. Der große Vorteil eines solchen sogenannten Topfgartens ist, dass Sie Ihre Kräuter mitsamt Pflanzgefäß in die Küche holen können. Wenn Sie fertig mit der Zubereitung Ihrer Speisen oder Getränke sind, bringen Sie sie einfach wieder zurück an ihren Platz auf dem Balkon.

5 außergewöhnliche Kräuter, die Sie probieren sollten

Welche Pflanzen fallen Ihnen als erstes ein, wenn es um Kräuter geht? Vermutlich sind Arten wie Salbei, Thymian, Rosmarin und Basilikum ganz vorne mit dabei. Doch das Kräutersortiment hat sich in den letzten Jahren erweitert und bietet auch den Entdeckungsfreudigen unter uns eine große Auswahl an (noch) unbekannten Kräuterpflanzen. Unsere 5 Lieblings-Exoten im Kräuterreich möchten wir Ihnen hier gerne vorstellen.

Aztekisches Süßkraut (Lippia dulcis)
In der Küche: Das Aztekische Süßkraut hat, wie der Name schon sagt, eine große Stärke — seine Süße. Da es ungefähr tausendmal so süß wie unser herkömmlicher Zucker ist, kann es diesen gut ersetzen. Es schmückt sich mit kleinen weißen, honigduftenden Blüten, die direkt von der Pflanze genascht werden können. Und die Blätter des Süßkrauts — egal ob getrocknet oder frisch — lassen sich zu einem leckeren Tee aufbrühen. Das Aroma erinnert leicht an Minze und hat eine angenehme Süße.
Schmeckt gut in Kombination mit: Zitronenverbenen
Gartenwert: Das Süßkraut wächst kriechend und entwickelt mit der Zeit lange Ranken. Daher macht es besonders in Balkonkästen oder Blumenampeln einiges her. Doch durch seine angenehm riechenden Blüten, ist es auch gut im Duftgarten oder anderen bunten Gartenbeeten aufgehoben.

Erdbeer-Minze (Mentha species)
In der Küche: Die Erdbeer-Minze überrascht mit einem fruchtig-feinen Aroma. Dabei schmeckt sie weniger minzig als man erwarten würde. Stattdessen überwiegt das süße Erdbeeraroma der Blättchen. Sie eignen sich sowohl zum Garnieren von Kuchen oder Desserts als auch zum Aromatisieren von Cocktails, selbstgemachten Limonaden oder Tees.
Gartenwert: Als essbarer Bodendecker schließt die Erdbeer-Minze schnell unschöne Lücken im Beet oder verschönert Balkonkästen. Doch das Highlight an ihr ist der wandelbare Duft. Je nach Stärke der Berührung verändern sich nämlich die Duftnoten. Sie reichen von einem zarten Sahneduft, über fruchtige Erdbeernoten bis zum intensiven Geruch nach Schwarzwälder-Kirsch-Torte. Die perfekte Pflanze für Ihren eigenen Duftgarten.

Limo-Pflanze (Agastache mexicana)
In der Küche: Egal ob Blätter oder Blüten, bei der Limo-Pflanze ist beides ein Genuss. Der Aromamix aus Zitrone und Anis schmeckt besonders gut in Tees oder selbstgemachten Limonaden.
Gartenwert: Mit ihren großen lila- bis fliederfarbenen Blüten schmückt die bis zu 60 cm hohe Staude meistens Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon. Aber auch im Gartenbeet macht sie eine gute Figur — dann sollte sie im Winter allerdings einen Winterschutz erhalten.

Gyroskraut (Artemisia caucasica)
In der Küche: Das würzige Aroma des Gyroskrauts passt gut zum gleichnamigen Gericht. Doch die frischen oder getrockneten Blätter würzen auch Nudelgerichte, Pizza oder Fleisch und verleihen jedem Essen eine herzhafte Note.
Gartenwert: Da die ganze Pflanze herrlich würzig riecht, kann sie mit anderen Duftpflanzen in Duftgärten kombiniert werden. Aber auch in Steingärten oder einem Topfgarten auf der Terrasse oder dem Balkon fühlt sich das Gyroskraut wohl. Je nach Wetterlage bilden sich im Juli oder August lange, gelbe Blütenrispen zwischen dem silbrigen Laub.

Ananas-Salbei (Salvia rutilans)
In der Küche: Egal ob für Süßspeisen oder Obstsalat, als Zutat für frisch-fruchtige Tees oder für den besonderen Pfiff in salzigen Speisen — die Blätter und Blüten des Ananas-Salbei lassen sich in der Küche vielseitig einsetzen.
Schmeckt gut in Kombination mit: Zitronenmelisse, Minze
Gartenwert: Innerhalb eines einzigen Jahres entwickelt sich die Pflanze zu einem großen Busch, der bei Berührung aromatisch nach Ananas duftet und sich im Oktober und November mit essbaren roten Blüten schmückt. Ihren Platz findet diese Salbeiart sowohl in sonnigen als auch halbschattigen Beeten, Kräutergärten und größeren Kübeln.

Fazit: Moderne Kräuterpflanzen bringen das Besondere in den Garten und auf den Tisch

Längst bietet der Kräutergarten mehr als "nur" die alten Bekannten Pfefferminz, Salbei oder Kamille. Mit modernen Kräuterpflanzen bringen Sie neue Aromen und Geschmäcker in Ihren Garten und die Küche. Experimentieren Sie einfach los und kreieren Sie tolle, neue Getränke und Speisen, die Ihre Gäste verzaubern werden.



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