Zwergkiefer
Die Zwergkiefer gehört zu der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Die Zwergkiefer ist in den Gebirgen Mittel- und Ost-Europas heimisch und kommt dort in Höhenlagen bis 2500 m vor.
Eigenschaften
Die robuste, dicht verzweigte Zwergkiefer eignet sich mit ihrem langsamen Wuchs für Stein- und Heidegärten, Gräber, niedrige Hecken und größere Pflanzkübel. Sie wird bis 50 cm hoch und ca. 100 cm breit. Pro Jahr wächst sie etwa 5 cm in die Höhe und 10 cm in die Breite.
Standort
Die Zwergkiefer bevorzugt einen sonnigen Standort. Sie kommt mit fast jedem Boden zurecht, auch mit einem nährstoffarmen und trockenen Untergrund. Auch saure Böden machen dem gut winterharten Gehölz nichts aus.
Pflege
Im Frühjahr sorgt Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306) für eine ausgewogene Nährstoffversorgung.
Die Zwergkiefer benötigt keinen regelmäßigen Schnitt. Da sie aber gut schnittverträglich ist, kann man sie auch als niedrige Hecke ziehen. Um diese in Form zu halten, kann man junge Triebe im Mai-Juni bis zu zwei Drittel zurückschneiden. Es sollte allerdings nicht zu tief ins alte Holz geschnitten werden.
Mein Tipp für Sie
Auf Trockenperioden können Nadelgehölze verzögert mit gelben bis braunen Nadeln reagieren. Auch ein Mangel an Magnesium macht sich durch Braunfärbung der Nadeln bemerkbar. Mit Bittersalz (Art. 270 369) kann man diesem Nährstoffmangel schnell entgegentreten. Das Schacht Tannenfluid (Art. 261 078) ist eine höchst wirksame Nährschutzlösung gegen braun werdende Nadeln und Mangelerscheinungen an Nadelgehölzen.
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