Zitronat-Zitrone Buddha's Hand
Die Zitronat-Zitrone Buddha's Hand gehört wie die Zitrusfrüchte Apfelsine, Grapefruit, Limette, Mandarine und Orange auch in die Familie der Rautengewächse (Rutaceae).
Herkunft
Buddha's Hand ist ursprünglich im indischen Raum beheimatet. Auch in China und Japan ist sie weit verbreitet und wird dort noch heute für religiöse Zeremonien verwendet.
Eigenschaften
Der immergrüne Zitrusbaum ist den ganzen Sommer über als Kübelpflanze auf der Terrasse oder ganzjährig im Wintergarten oder lichtreichen Wohnraum eine Zierde. Seine Blüten sind ca. 3,5-4 cm groß; die Knospen wie die jungen Blätter von einem violetten Schimmer überzogen. Die Hauptblüte fällt meist in die Frühlings- oder Spätsommermonate. Bei den Früchten gleicht keine der anderen. Bereits die Fruchtansätze sind in viele Arme aufgefächert, die sich bei der reifenden Frucht zu "Fingern" auswachsen - meist sind es jedoch deutlich mehr als fünf, die ihnen das bizarre Aussehen verleihen. Die intensiv duftenden Fruchtschalen erinnern an ein blumig-süßes Parfum, das man nicht unbedingt einer Zitrusfrucht zuordnen würde. Die getrocknete Schale sorgt in Schränken für einen angenehmen Duft und hält Kleiderschädlinge fern. Buddha's Hand wird bis 2 m hoch.
Standort
Die Zitronat-Zitrone braucht einen warmen, sonnigen Standort. Dieser sollte gut belüftet, aber nicht zugig sein. Am besten gedeihen sie in guter Blumen-, Kübel- oder Zitruspflanzenerde.
Pflege
Die Erde sollte mäßig feucht gehalten werden, aber Staunässe darf nicht entstehen. Da die Pflanze einen sauren Boden bevorzugen, sollte man nur mit kalkarmem Wasser, z.B. Regenwasser, gießen. Gedüngt wird von Frühjahr bis Sommerende wöchentlich mit einem Flüssigdünger wie Gärtner Pötschkes Blütenwunder flüssig (Art.270 360). Wer es bequemer haben möchte, verwendet im Frühjahr z.B. die Langzeit-Düngekegel für Beet- und Balkonpflanzen (Art. 270 378).
Schnitt
Wenn man junge Zitruspflanzen in den ersten Jahren regelmäßig entspitzt, fördert man die Verzweigung des Strauches. Jeder entspitzte Trieb bildet mehrere neue Seitentriebe und auf diese Weise baut sich die Pflanze buschig auf. Diese Maßnahme kann man in der Wachstumszeit von Mai bis September bei Bedarf mehrmals wiederholen. Hat der Strauch die gewünschte Höhe erreicht, hört man mit dem Entspitzen auf. Dann reicht es, Zitruspflanzen vor dem Ausräumen im Frühjahr (ab Februar bis April) in Form zu schneiden. Verblühte, trockene oder zu dicht stehende Triebe werden dabei ganz entfernt. Da die Früchte an den einjährigen Trieben gebildet werden, sollten genügend junge Zweige stehen bleiben. Schneiden Sie immer oberhalb eines "Auges". Stark wachsende Triebe, die aus der Krone bzw. dem Busch herauswachsen, sollten ebenfalls entfernt werden.
Überwinterung
Die Überwinterung erfolgt so hell wie möglich bei 10-15 °C. Im Winter wird nur wenig gegossen. Der Umzug vom Winterquartier ins Freie sollte nur an Tagen mit bedecktem Himmel erfolgen, damit sich die Pflanze langsam an die höheren Lichtintensitäten gewöhnen kann. Ansonsten können die Blätter schnell verbrennen.
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