Stevia Honigkraut
Süße Grüße von der Fensterbank.

Artikelnummer: 470 219
Die Ureinwohner Paraguays süßen mit Stevias schon seit Jahrhunderten den berühmten, aber leider etwas bitteren Matetee. In Japan und den USA wird der Inhaltsstoff der Pflanze heute wieder als Lebensmittelzusatzstoff verwendet. Mit frischen oder getrockneten, aber immer selbst geernteten Stevia-Blättern entstehen dort Speisen und Getränke nahezu ohne Kalorien. Jedes Blatt beinhaltet dabei eine eigenartig herbe Süße, die so ganz anders ist, als die Süße des Kristallzuckers. Im Winter auf der Fensterbank, sonst gerne im Kräuterbeet oder als Kübelpflanze auch gut im Freien! (Stevia rebaudiana). Liefergröße Topfballen. Ohne Übertopf.
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Hier habe ich viele Tipps und Tricks aus jahrzehntelanger Gärtnererfahrung zur Pflege Ihrer Pflanzen zusammengestellt. Mit meiner Hilfe sorgen Sie für optimale Pflanzbedingungen und bekämpfen erfolgreich z.B. Schädlinge und Unkräuter. Über die Funktion „Drucken" erhalten Sie sämtliche Informationen als übersichtlichen Ausdruck.
Stevia, Honigkraut
Die Stevia gehört zu der Familie der Asterngewächse (Asteraceae, Compositae).
Eigenschaften
In ihrer Heimat Paraguay ist die Pflanze eine ausdauernde Staude, bei uns ist sie allerdings nicht winterhart. Den dortigen Ureinwohnern ist sie seit Jahrhunderten als ,,Kaa-he-he", das Honigblatt , bekannt. Die Pflanze kann unter optimalen Bedingungen auch bei uns im Haus mehrjährig gezogen werden.
Standort
Süßkraut verlangt einen sonnigen, warmen Platz mit einem frischen, keinesfalls trockenen Boden. Im Sommer können sie gut auf dem Balkon oder der Terrasse stehen. Der Topf sollte ausreichend groß sein (ca. 16-18 cm Durchmesser), damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können. Besonders gut gedeihen die Pflanzen, wenn man sie mit dem Topf den Sommer über in das Gartenbeet einsenkt. Süßkraut mag es zur Wachstumszeit gerne feucht, doch sollte das Substrat erst abtrocknen, bevor man erneut gießt. Staunässe im Wurzelbereich verträgt die Pflanze nicht, sonst entstehen leicht Wurzelfäulen.
Im Herbst sollte die Pflanze in einen kühlen Raum an einem hellen Fensterplatz aufgestellt werden. Wie bei Stauden üblich, ziehen in der Ruhezeit die oberirdischen Pflanzenteile ein. Die vertrockneten Triebe kann man abschneiden. Etwa ab März, wenn die Tage länger werden, treibt die Pflanze aus dem Wurzelstock erneut aus. In der Ruhezeit nur so wenig gießen, dass der Wurzelstock nicht austrocknet.
In einem warmen, hellen Gewächshaus oder Wintergarten bleibt die Pflanze ganzjährig grün. Dann ist sie allerdings auch leicht anfällig gegen Krankheiten und Schädlinge. Bekommt sie zu wenig Licht, werden die Triebe lang und dünn.
Ernte
Die Blätter, die ihren höchsten Steviosidgehalt kurz vor der Blüte erreichen, können kontinuierlich gepflückt werden. Die Blütenbildung wird durch Kurztage gefördert. Geerntet werden die Triebspitzen, so wie bei Basilikum, damit die Pflanze buschiger weiter wächst.
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