Zimmer-Ginkgo
Der Zimmer-Ginkgo gehört zur Familie der Ginkgogewächse (Ginkgoaceae). Der Ginkgo biloba stammt ursprünglich aus dem Südosten Chinas.
Eigenschaften
In vielen Kulturen gilt der Ginkgo als Symbol des Lebens und als Heilpflanze. Man kennt ihn auch als Fächertanne oder Mädchenhaarbaum. Seine große Widerstandskraft sowie seine außergewöhnlich schönen, fächerartigen Blätter haben zu seiner Beliebtheit beigetragen. Am Natur-standort wird der Baum bis 30 m und 15 m breit. Als Jahreszuwachs kann man 30-40 cm rechnen.
Standort
Der Zimmer-Ginkgo steht am liebsten an einem hellen Platz, kommt aber auch mit halbschattigen bis schattigen Stellen zurecht. In den ersten Jahren bleibt er am besten im Zimmer - zumindest die Wintermonate über. Wenn er nach zwei bis drei Jahren zu groß wird, kann man ihn sogar auspflanzen. Steht er an einem sonnigen Standort, fällt die Herbstfärbung der Blätter leuchtend Gelb aus. Junge Bäume werden im Hochsommer am besten etwas schattiert.
Pflege
Die Pflanzen sollten in der Wachstumszeit gleichmäßig feucht gehalten werden. Am besten verwendet man kalkfreies Wasser. Im Winter bleibt die Erde verhältnismäßig trocken, Staunässe darf nicht entstehen. Vom Frühjahr bis September gibt man dem Gießwasser alle zwei Wochen einen Flüssigdünger zu, z.B. mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig (Art. 270 303). Umgetopft wird bei Bedarf im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb in gute Blumen- oder Kübelpflanzenerde.
Ältere, im Freiland angewachsene Bäume sind in unseren Breiten winterhart. Junge Pflanzen sollten allerdings, besonders in rauen Lagen, durch Schilfmatten geschützt werden. Als Kübelpflanze ist eine Überwinterung im Zimmer, Gewächshaus oder Wintergarten angebracht.
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