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Zierheidelbeere 'Sunshine Blue'

Die Zierheidelbeere gehört zu der Familie der Ericaceae (Heidekrautgewächse).

Herkunft

Die Zierheidelbeere stammt aus Kanada und den nordöstlichen USA. Daher kennt man sie auch als Amerikanische Heidelbeere. Die Sorte `Sunshine Blue´ ist eine neuere Züchtung.

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Eigenschaften

`Sunshine Blue´, ein bis 90 cm hoher, buschiger Strauch, bezaubert im Frühjahr mit seinen großen, rosafarbenen Blüten, aus denen sich später hellblaue, wohlschmeckende Früchte entwickeln. Die Reifezeit reicht von August bis Oktober. Auch das immergrüne Laub ist ein anhaltend attraktiver Blickfang. Der robuste, gut frostharte Strauch ist mit weniger sauren Böden als andere Heidelbeersorten zufrieden. Durch den kompakten Wuchs eignet sich diese Sorte sehr gut als Kübelpflanze. Da sie selbstfruchtbar ist, bringt auch eine einzelne Pflanze ausreichend hohe Erträge.

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Standort

Der Busch gedeiht am besten in sonniger, windgeschützter Lage. Generell benötigen Heidelbeeren einen sauren Boden (der optimale pH-Wert liegt bei 4,3 bis 4,8), der humos und gut durchlüftet sein soll. `Sunshine Blue´ ist wie erwähnt auch mit weniger sauren Böden als andere Heidelbeeren zufrieden. Die Sorte toleriert pH-Werte von 5 bis 6. Voraussetzung ist, dass die anderen Bodenfaktoren wie Humusgehalt und Wasserführung gegeben sind. Einen sehr kalkhaltigen Boden kann man bei der Pflanzung mit Rhododendronerde aufbessern.

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Pflege

Heidelbeeren sind sehr genügsame Obstgehölze. Daher wird eher sparsam gedüngt, wenn die Pflanzen angewachsen sind. Zu empfehlen sind kalk- und chloridfreie Spezialdünger, z.B. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für Heidelbeeren (Art. 270 310). Gedüngt wird am besten im zeitigen Frühjahr und nach der Ernte. Zu beachten ist, dass zu stark oder zu spät gedüngte Pflanzen nicht mehr rechtzeitig vor dem Winter aushärten können und dann anfällig gegenüber Krankheiten und Schädlingen werden. Wichtig: Kalk oder frischer Stalldung sind für Heidelbeeren Gift! Bei Sommerhitze braucht die Heidelbeere viel Wasser. Als Flachwurzler kann sie keine Feuchtigkeit aus der Tiefe ziehen. Wertvolle Feuchtigkeit bleibt im Boden erhalten, wenn man die Pflanzscheibe im Herbst mit einer 15 cm hohen Mulchschicht, d.h. mit Torf, Sägespäne, Waldhumus, Nadelstreu oder Laub, abdeckt. Gleichzeitig unterdrückt man so den Unkrautwuchs.

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Schnitt

In den ersten Standjahren benötigen die Sträucher im allgemeinen keinen Schnitt. Will man zunächst das Wachstum fördern, kann man die Blüten in den ersten beiden Jahren abknipsen. Ab dem vierten Standjahr ist dann ein Auslichtungsschnitt erforderlich. Dünne, alte, sich kreuzende, zu dicht stehende oder in die falsche Richtung wachsende Triebe werden weggeschnitten. Ab dem dritten Standjahr kann man eine gute Ernte erwarten. Jedes Jahr sollten 1 bis 2 Fruchttriebe entfernt und neue Bodentriebe dafür herangezogen werden. Etwa 8 gut verzweigte Bodentriebe sind ausreichend. Alle zwei- bis vierjährigen Seitentriebe werden bis zum Haupttrieb weggeschnitten. Der Rückschnitt kann im zeitigen Frühjahr oder direkt nach der Ernte vorgenommen werden.

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