Zebrastreifenkaktus Big Band
Der Zebrastreifenkaktus Big Band gehört zu der Familie der Liliengewächse (Liliacea) und stammt ursprünglich aus Südafrika.
Eigenschaften
Der Zebrastreifenkaktus Big Band zeichnet sich durch seine außergewöhnliche und wie von Hand gemalte Blattzeichnung aus. Das als lockere Rosette angeordnete Blattwerk ist stachellos und erreicht eine durchschnittliche Wuchshöhe von nicht mehr als 20 cm. Die einzelnen Blätter sind stängel-los, spitz zulaufend und - wie es für eine wasserspeichernde Sukkulente üblich ist - dickfleischig.
Big Band gilt allgemein als trendige, anspruchslose Schönheit, die in schlichten Übertöpfen oder auch in modernen Pflanzschalen wunderschön zur Geltung kommt.
Standort
Bevorzugt wird ein heller Platz in Fensternähe. Direkte Sonneneinstrahlung bitte vermeiden: Sie lässt die Blätter zusammenschrumpfen und bleicht deren sehenswertes Muster aus. Big Band kann ganzjährig als Zimmerpflanze im Haus gehalten werden, kann die Sommermonate von Mai bis Oktober allerdings auch draußen an einem luftigen und regengeschützten Standort auf der Terrasse verbringen.
Im Gegensatz zu anderen Sukkulenten benötigt der Zebrastreifenkaktus jedoch keinen sonnigen, sondern einen halbschattigen Standort. Dieser entspricht seinem Naturstandort in Südafrika, an dem er meist an felsigen Stellen im Schatten von Gräsern und Sträuchern anzutreffen ist.
Pflege
Die Haworthia ist in ihrer Haltung recht anspruchslos. Während ihrer Hauptwachstumsphase, die zwischen April und November stattfindet, benötigt sie etwas mehr Feuchtigkeit, als für die meisten Sukkulenten üblich. Gegossen wird gleichmäßig und grundsätzlich immer erst dann, wenn die Erde oberflächlich abgetrocknet ist. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden.
Unterbrochen wird diese Zeit von einer sechs- bis achtwöchigen Ruhephase (Juli/August), in welcher die Pflanze ihr oberirdisches Wachstum einstellt. Stattdessen nutzt sie diese alljährliche Sommerpause dazu, ihre Wurzeln zu erneuern und einen Teil der alten Wurzelmasse abzustoßen. Ist die Erde bei normalem Gießverhalten auch nach einigen Tagen noch feucht, ist dies ein Zeichen für den Beginn der Ruhephase. Um längere Nässe und Fäulnis im Wurzelbereich zu vermeiden, müssen in dieser Zeit die Wassergaben weiter reduziert werden. Ein gelegentliches Übersprühen der Blätter ist unproblematisch.
Auch im Winter wird gelegentlich unter Berücksichtigung der Überwinterungstemperatur gegossen, welche im Optimalfall bei ca. 10 °C liegen sollte (je niedriger die Temperatur, desto geringer ist der Wasserbedarf). Aber auch Zimmertemperatur wird ganzjährig akzeptiert.
Umgetopft wird regelmäßig nach 2 bis 3 Jahren, am besten in durchlässige Kakteenerde. Während der Wachstumszeit alle 1-2 Monate schwach düngen, z.B. mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter® flüssig (Art. 270 303).
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