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Wüstenrose

Die Wüstenrose gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und stammt ursprünglich aus Südafrika.

Eigenschaften

Die Wüstenrose – auf Grund ihrer Blattstruktur auch Wüstenkohl genannt – stellt einen interessanten Vertreter aus der Familie der Dickblattgewächse dar. Die in Südafrika heimische Blattschmuckpflanze wächst in der Regel eintriebig und wird bis zu 60 cm hoch. Ihre großen, leicht gewellten und dickfleischigen (sukkulenten) Blätter schimmern zunächst in einem leicht gräulichen Grün, entwickeln an einem ihr zusagenden Standort aber schnell die für sie typischen, rot gefärbten  Blattränder. Bei der bläulich grauen Patina auf Ober- und Unterseite handelt es sich um eine Art Wachsschicht, die durch Reiben oder Übergießen mit Wasser leicht beschädigt werden kann.

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Standort

Am besten gedeiht die Wüstenrose an einem ganzjährig hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Dort entwickelt sie ihre einmalige Blattfärbung besonders intensiv. Bei wenig Licht bleiben die Blätter grün. Die Sommermonate kann die Wüstenrose grundsätzlich auch an einem regengeschützten Standort draußen verbringen. Dazu muss sie allerdings erst langsam an die hohe Lichtintensität gewöhnt werden. Zugluft und große Temperaturschwankungen mag sie nicht. Damit ihre festen Blätter nicht brechen, benötigt sie drinnen wie draußen ausreichend Platz.

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Pflege

Bei der Wüstenrose handelt es sich um eine robuste und pflegeleichte Zimmerpflanze. Da sie in ihren fleischigen Blättern Wasser speichert, kommt sie mit seltenen Wassergaben gut zurecht. Dafür wird vom Frühjahr bis zum Herbst durchdringend gegossen. Sie erhält dann so viel Wasser, wie das Substrat aufnehmen kann – überschüssige Reste müssen allerdings aus Übertöpfen und Untersetzern entfernt werden, da sonst Wurzelfäule droht. Vor einer erneuten Wassergabe sollte das Substrat ruhig etwas abtrocknen. Während der Wachstumszeit 1–2 mal monatlich schwach düngen, z.B. mit einem Kakteen- oder Grünpflanzendünger oder Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter® flüssig (Art. 270303). Das Umtopfen sollte im Frühjahr in eine durchlässige und nicht zu humusreiche Erde, zum Beispiel handelsübliche Kakteenerde, erfolgen.

Die optimale Überwinterungstemperatur liegt bei etwa 10 °C. Temperaturen unter 5 °C sollte die Wüstenrose nicht ausgesetzt werden, um Kälteschäden zu vermeiden. Während dieser Zeit wird sie – angepasst an die Temperatur – so gut wie trocken gehalten und nur gelegentlich gegossen. Während bei kühler Überwinterung das Wachstum weitestgehend eingestellt wird, kann ein zu warmer Winterstandort zu einem vergeiltem Wuchs führen. Die Pflanze versucht sich durch gesteigertes Längenwachstum dem Licht entgegen zu strecken und bildet nur noch dünne Stängel ohne Festigkeit aus, die sogar umknicken können.

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