Woran liegt es, wenn Rettiche oder Radieschen von innen schwarz werden?
Wenn Rettiche und Radieschen von innen schwarz werden, liegt in der Regel die sogenannte Rettichschwärze vor. Der Pilz (Aphanomyces raphani) dringt durch die Wurzeln in Rettiche und Radieschen ein, die sich dann grau-blau bis schwarz verfärben. Die Verfärbung zeigt sich meist reifenartig um die Frucht herum. Zusätzlich bilden sich auch Risse von oben nach unten. Die oberirdischen Pflanzenteile erscheinen jedoch gesund.
Vorbeugung und Bekämpfung:
- Ein kalkhaltiger (alkalischer) Boden begünstigt neben Staunässe den Befall, vor allem bei weißen Frühsommer-Rettichen. Günstig ist ein pH-Wert von 6.
- Wichtig ist, auf eine gute Kaliumversorgung zu achten, da Kalium das Pflanzengewebe festigt. Dafür sorgt z.B. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter komplett (Art. 270 304) mit seinem hohen Kaliumanteil.
- Es sollte kein frischer Mist ausgebracht werden, um eine Übertragung von Keimen zu verhindern.
- Kranke Pflanzen werden vernichtet und gehören nicht auf den Kompost.
- Nach einem Befall empfehlen sich Anbaupausen von mindestens 3 Jahren. In dieser Zeit kann man Deutsches Weidelgras aussäen, dass den Befall vermindern soll.
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