Wohin mit dem Rosmarinstrauch im Winter?
Obwohl er im Sommer einen möglichst sonnigen, warmen Platz bevorzugt, möchte Rosmarin im Winter nicht zu warm zu stehen. Ein heller, luftiger Raum bei 5-10 °C ist ideal. Trockene (Heizungs-) Luft verträgt er oft nicht so gut und lässt dann die Nadeln fallen. Ausräumen sollte man ihn im Frühjahr erst, wenn keine Frostgefahr mehr besteht.
Am besten ist Rosmarin eigentlich im Freien aufgehoben - wären da nicht unsere kalten Winter. In neuester Zeit gibt es jedoch vermehrt winterharten Rosmarin. Die Winterhärte ist allerdings je nach Sorte und Gegend sehr unterschiedlich. Zu empfehlen ist, die Pflanzen entweder den ersten Winter über frostfrei zu halten und erst im nächsten Frühjahr, wenn sie groß genug sind, zeitig (etwa Ende April) auszupflanzen oder den ersten Winter mit Tannenreisig, Vlies o.ä. abzudecken. Wenn man ihn auspflanzt, sollte der Standort gut ausgewählt werden. Denn Rosmarin kann sehr alt werden und mag es nicht besonders, wenn man ihn verpflanzt. Falls man ihn doch umpflanzen muss, dann ist der beste Zeitpunkt das zeitige Frühjahr (März/ April).
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