Woher stammen die orangeroten, klebrigen Flecken auf den Birnenblättern?
Wenn sich auf der Blattoberseite orangerote Flecken mit klebrigen Tröpfchen zeigen, liegt meist ein Befall mit dem Birnengitterrost vor. Auf der Blattunterseite sitzen dann rote Pusteln mit Gebilden, die wie gitterartige Körbchen aussehen.
Vorbeugung und Bekämpfung:
- Spritzungen mit Neudo-Vital Obst-Pilzschutz (Art. 270 226) kräftigen das Pflanzengewebe und zeigen eine gute vorbeugende Wirkung. Sie sollten bei empfindlichen Bäumen ab April mehrmals bis Juni durch geführt werden.
- Duaxo Universal Pilz-frei (Art. 250 030), max. 4 Anwendungen im Abstand von 10-14 Tagen. Birnengitterrost kann man in der Regel auch mit den üblichen Schorfbehandlungen im Zaum halten. Zur Schorfbekämpfung an Kernobst ist für den Hausgartenbereich Pilzfrei Ectivo (Art. 250 427) zugelassen.
- Der Winterwirt des Birnengitterrost ist der Sadebaum Juniperus sabina. Von ihm aus wird die Rostkrankheit auf die Birnenbäume verbreitet. Es ist zu empfehlen, einen Pflanzabstand von 500 Metern zwischen Birnen- und Juniperus-Bäumen einzuhalten.
- Bisher gibt es leider keine Birne, die gegen den Birnengitterrost resistent ist. Wer die Krankheit aus dem Garten verbannen will, muss meist den Birnenbaum opfern. Nashi-Birne sollen unempfindlicher sein, bleiben bei hohem Infektionsdruck allerdings auch nicht immer vom Birnengitterrost verschont.
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