Wieso sind die Blätter so stark gesprenkelt und vergilben?
Ein bedeutender Schädling an Rhododendron, Lavendelheide und auch an Heidelbeeren ist die Rhododendron-Netzwanze. Netzwanzen saugen nicht in den Leitungsbahnen der Pflanzen, sondern im oberseitigen Blattgewebe, wodurch die gesprenkelten Blätter entstehen. Auf der Blattunterseite hinterlassen die Tiere rostbraune Kotpfropfen. Ab Mitte Mai schlüpfen die gelblich braunen, flügellosen Larven. Nach mehreren Häutungen haben sie sich bis Ende Juli zu 4 mm großen, dunkelbraunen Alttieren entwickelt. Durch die netzartig geaderten Flügel sind sie hervorragend getarnt. Im Spätsommer legen sie entlang der Blattmittelrippe die Wintereier ab.
Seit einigen Jahren hat sich in Europa die in Japan beheimatete Andromeda-Netzwanze (Stephanitis takeyai) ausgebreitet. Sie kann leicht mit der Rhododendron-Netzwanze verwechselt werden. Allerdings tritt sie vorwiegend an verschiedenen Arten der Lavendelheide auf, aber eben auch an Rhododendren. Ihre Lebensentwicklung und die Schadsymptome sind mit der Rhododendron-Netzwanze vergleichbar. In warmen Sommern ist die Entwicklung beschleunigt, so dass mehrere Generationen im Jahr heranwachsen können.
Vorbeugung und Bekämpfung:
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