Wie schütze ich winterharte Gehölze vor starkem Frost?
Besonders in Regionen mit rauen Wintern ist auch bei vielen Gartenpflanzen ein Winterschutz ratsam. Die beste Vorbeugung ist es, Bäume und Sträucher nach Mitte Juli nicht mehr mit Stickstoffdünger zu versorgen. Stickstoff regt das Wachstum der Triebe an, die dann vor dem Winter nicht mehr ausreifen. Dagegen fördert eine Gabe Patentkali (Art. 270 321) im Herbst die Ausreifung und somit die Frosthärte des Holzes.
Junge und empfindliche Stauden und Gehölze (z.B. Schmetterlingsflieder, Magnolien, Hibiskus) kann man ab Dezember etwa 15 cm hoch mit lockerer Lauberde oder Kompost anhäufeln. Diese kann man zusätzlich mit Tannenreisig abdecken. Falls nötig, kann man die Gehölze zusätzlich mit Vlies oder Sackleinen umwickeln bzw. abdecken.
Im Gegensatz zu den heimischen Wildrosen sind viele Gartensorten etwas frostempfindlicher. Deshalb empfiehlt es sich besonders in kalten Gegenden, Sie ab Mitte November winterfest zu machen. Häufeln Sie die Pflanzen im Wurzelbereich etwa 15 cm hoch an, z.B. mit lockerer Lauberde oder Kompost, und decken Sie die Zweige mit Reisig ab. Wenn überhaupt, schneiden Sie sie im Herbst nur leicht zurück. Der richtige Rückschnitt erfolgt dann im März-April.
Rosen am Spalier oder Bogen können Sie mit Tannenzweigen abdecken, die Sie am besten festbinden. Bei Hochstämmen wird die Krone um etwa ein Drittel zurückgeschnitten, Krone und Veredlungsstelle werden mit einem Jutesack abgedeckt. Plastiktüten sind zum Abdecken nicht geeignet. Anfang bis Mitte März werden die schützenden Abdeckungen entfernt, am besten an einem bedeckten Tag.
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