Wie erkenne ich den Amerikanischen Stachelbeer-Mehltau?
Bei einem Befall mit dem Amerikanischen Stachelbeer-Mehltau (Sphaerotheca mors-uvae) sind die Triebe gestaucht. Auf ihnen und den Blättern bildet sich ein abwischbarer, erst weißer, später brauner Pilzbelag. Besonders bei feuchter Witterung kann sich auch auf den Früchten ein brauner Belag entwickeln. Die befallenen Pflanzenteile verkümmern und fallen ab.
Der Amerikanische Stachelbeermehltau tritt besonders nach milden Wintern und bei mäßig warmer Witterung mit hoher Luftfeuchtigkeit auf. Ein zu geringer Pflanzabstand (Luftmangel), eine unausgewogene Düngung (Stickstoffüberschuss) sowie Licht- und Nahrungsmangel können einen Befall fördern.
Vorbeugung und Bekämpfung:
- Da der Pilz an den Trieben, vor allem an den Triebspitzen, überwintert, sollte man die befallenen Bereiche im Herbst abschneiden. Schnittabfälle und Falllaub müssen sorgfältig vom Beet entfernt werden.
- Wenn es möglich ist, sollten Stachelbeeren nicht in die unmittelbare Nähe von anderen Vertretern der Gattung Ribes (z.B. Zierjohannisbeeren) gepflanzt werden. Diese können Wirtspflanzen für den Mehltau sein.
- Neudorff Neudo-Vital Obst Pilzschutz (Art. 270 226) ist ein Pflanzenstärkungsmittel aus natürlichen Fettsäuren und Pflanzenextrakten, das die Widerstandskraft von Obst gegen Pilzkrankheiten erhöht.
- In gefährdeten Lagen empfiehlt es sich, widerstandsfähige Sorten anzubauen, z.B. Invicta (Hochstamm Art. 431 975, Busch Art. 431 974).
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