Wie bekämpfe ich Moos im Rasen?
Moose gehören zu den niederen Pflanzen, die sehr gut mit ungünstigen Boden- und Lichtbedingungen zurecht kommen. Sie treten vor allem bei Staunässe, Schatten und verdichtetem Boden auf. Ein niedriger pH-Wert (saurer Boden) und mangelnde Konkurrenzkraft der Rasengräser durch ungenügende Ernährung tragen außerdem dazu bei. Bei einem pH-Wert unter 5,5 stirbt nicht nur ein Teil der Mikroorganismen im Boden ab, auch das Wachstum der Gräser wird gehemmt.
Vertikutieren schafft kurzzeitig Abhilfe, beseitigt aber nicht die Ursache der Moosbildung. Daher empfiehlt es sich, den Säuregrad (pH-Wert) des Bodens zu testen, bei Bedarf zu kalken und ausgewogen zu düngen. Bei schweren Böden verbessert das Ausstreuen von Sand den Wasserhaushalt.
Auch Moos-Frei Weedex (Art. 260 900) beseitig nachhaltig Moospolster auf Zierrasen. Angewendet wird es von Frühjahr bis Sommer ab einer Tagesdurchschnittstemperatur von etwa 15 °C .
Eine jährliche Nachsaat hilft, die Rasenfläche zu erneuern und sie gegen Rasenkrankheiten, Moos sowie Filzbildungen zu schützen. Am besten erfolgt diese immer in Verbindung mit einer Vertikutierung des Rasens, bei der altes und abgestorbenes Gras entfernt wird. Meine Rasen-Mischung zur Nachsaat (Art. 055 125 für 25 qm, Art. 055 126 für 50 qm) lässt sich ganz einfach - ohne Umgraben - aufbringen.
Für einen sattgrünen, dichten Rasen sorgt Gärtner Pötschkes Rasendünger mit Langzeitwirkung (Art. 270 385, für ca. 100 qm).
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