Was sind das für kleine Raupen in den Erbsen?
Hierbei handelt es sich in der Regel um die Raupen des Erbsenwicklers. Die Flugzeit der Erbsenwickler ist etwa von Ende Mai bis Mitte Juni, bei der sie ihre Eier an den Blüten ablegen. Die Raupen sind etwa 1 cm lang und weiß-gelblich bis hellgrün. Sie dringen in die Fruchthülle ein, fressen dort den Samen und überwintern anschließend im Boden.
Vorbeugung und Bekämpfung:
- Durch eine sehr frühe oder sehr späte Aussaat kann das Befallsrisiko gemindert werden, da die Blüte dann nicht mit der Flugzeit der Falter zusammenfällt.
- Während der Flugzeit des Erbsenwicklers von Mai bis Juni kann ein Abdecken der Pflanzen mit einem Insektennetz (Art. Nr. 290 107) die Eiablage der Schädlinge verhindern.
- Beete in offener, windbewegter Lage sind weniger gefährdet.
- Wer die Möglichkeit hat, Rainfarn oder Wermut zu sammeln, kann einen Tee ansetzen. Dazu werden 30 g getrocknete Blüten bzw. Laub mit 1 Liter Wasser übergossen. Abkühlen lassen, dann absieben und unverdünnt sprühen.
- Als weitere vorbeugende Maßnahme sollten mindestens 3 Jahre keine Bohnen, Erbsen oder andere Leguminosen auf der befallenen Fläche angebaut werden.
- Ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung des Erbsenwicklers gibt es zur Zeit im Haus- und Kleingartenbereich nicht.
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