Was muss ich beachten, damit meine Amaryllis wieder zur Blüte kommt?
Das "Leben" der Amaryllis lässt sich in drei Wachstumsphasen einteilen - die Blühphase im Winter, die Wachstumsphase im Frühjahr und Sommer und die Ruhephase im Herbst.
Während der Wachstumszeit bis zum Einziehen der Blätter steht die Amaryllis gern hell, aber nicht unbedingt in der prallen Sonne. Ideal sind Temperaturen von 20-22 °C.
Sobald er verblüht ist, wird der Blütenschaft abgeschnitten. Jetzt muss die Zwiebel neue Energie tanken und bildet zur Photosynthese (d.h. zur Erzeugung von energiereichen Stoffen mit Hilfe von Licht) lange Blättern. Daher wird weiterhin gegossen und wöchentlich gedüngt. Wer die Amaryllis in diesem Zustand nicht so attraktiv findet, stellt sie einfach etwas in den Hintergrund.
Ab August wird die Düngung eingestellt und ab September nur noch wenig Wasser gegeben, um das Ausreifen der Zwiebel zu fördern. Ende September stellt man das Gießen ganz ein. Daraufhin verwelken langsam die Blätter. Die gelb gewordenen Blätter werden entfernt.
Wenn sie zur Weihnachtszeit wieder blühen soll, ist ab Oktober eine Kühlperiode von etwa 6 Wochen bei 13-16 °C notwendig. Den ausgetrockneten Pflanztopf samt Zwiebel oder alternativ die herausgenommene Zwiebel kann man dann an einem dunklen, kühlen Ort, z.B. im Keller, aufbewahren. Während der Kühlperiode wird nicht gegossen.
Sobald sich der Blütenschaft zeigt, wird die Pflanze wieder wärmer aufgestellt (20-22 °C). Die Amaryllis kann den Sommer über im Freien stehen, verträgt aber keinen Frost.
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