Warum werden die Blätter an meiner Hawaii-Palme gelb?
Wenn die Hawaii-Palme einen neuen Standort bekommt, kann man beobachten, dass zunächst einige Blätter gelb werden und abfallen. Das trifft auf die Lieferung per Paket genauso zu wie auf einen Standortwechsel in der Wohnung. Normal ist es, wenn die unteren, älteren Blätter vergilben und eintrocknen. Sie lassen sich dann leicht von der Pflanze lösen. Von der Spitze her treiben jedoch immer wieder neue Blätter nach. In den lichtärmeren Wintermonaten kann es sogar sein, dass die Palme kahl dasteht. Nach einer kurzen Ruhezeit treibt sie aber meist wieder kräftig aus.
Wichtig ist, dass die Hawaii-Palme möglichst hell steht und nicht zu viel Wasser bekommt. Stauende Nässe im Wurzelbereich verträgt sie überhaupt nicht. Vor dem erneuten Gießen sollte die Erde antrocknen. Daher sollte das Substrat gut durchlässig sein. Sehr gut eignet sich
z.B. Kokosfasersubstrat (Art. 270 179). Der ideale Standort ist hell, aber ohne direkte Sonne. Im Sommer bietet sich auch ein schattierter Platz im Freien an. Im Winter sind 18-20 °C optimal, mindestens aber 10 °C. Im Sommer (Juli-August) braucht sie eine trockene Ruhezeit, in der sie auch einen Teil der Blätter verliert. Ab Herbst wird dann langsam wieder mehr gegossen. Während der Wachstumszeit düngt man alle 14 Tage in halber Konzentration, z.B. mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig (Art. 270 303) oder Kakteendünger. Die Hawaii-Palme führt, wie z.B. der bekannte Weihnachtsstern, einen klebrigen Milchsaft. Weiße Flecken oder "Kügelchen" auf und unter den Blättern stammen von ausgetretenem, teils kristallisiertem Milchsaft. Diese sind völlig unschädlich für die Pflanze.
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