Wann und wie schneide ich mein Formgehölz?
Generell unterscheiden wir bei Formgehölzen zwischen den Pflanzen, die von sich aus, also genetisch, in einem formstabilen Wuchs bleiben und den Pflanzen, bei denen wir nachhelfen und sie kontinuierlich in Form schneiden müssen. Ein Vorteil der letzteren Sorten liegt auf der Hand, denn dem Ideenreichtum an Schnittformen sind uns von Natur aus kaum Grenzen gesetzt. Unerlässlich ist ein gutes, scharfes Schneidegerät, wie zum Beispiel meine Master Buchsbaumschere (Art. 280665), denn sie ermöglicht eine sehr präzise Schnittführung.
Generell formieren wir unsere Nadelgehölze, wie zum Beispiel die immergrüne Pompon-Zypresse Ellwoodii (Art. 380329), einmal pro Jahr im Frühjahr während des Austriebs (Mai-Juni). Dabei werden eventuell zurückgefrorene Triebe entfernt. Grundsätzlich gilt: Ein regelmäßiger und maßvoller Schnitt fördert eine dichte und kompakte Verzweigung. Einmal "außer Form geratene" Nadelgehölze lassen sich dagegen nur noch korrigieren, da die meisten Pflanzen nach einem Schnitt bis ins alte Holz nur noch sehr schwer neu austreiben. Laubgehölze können dagegen bis in den August hinein nachgeschnitten werden, dann bleibt den zarten Neuaustrieben noch genügend Zeit, bis zum Frost ausreichend auszureifen.
Wichtig ist, dass wir unsere Formgehölze nie bei voller Sonne schneiden. Denn dann ist die Gefahr viel zu groß, dass die frisch angeschnittenen bzw. "freigelegten" Blätter verbrennen und unansehnlich werden.
Ich empfehle Ihnen außerdem folgenden Artikel:
-
€ 29,95
Ihre Bestseller des Monats
Zuletzt angesehen
Copyright © 2012 Gärtner Pötschke GmbH, 41564 Kaarst
Mit Pötschke blüht Ihr Garten auf.










