Wandelröschen
Das Wandelröschen gehört zu der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae).
Herkunft
Das Wandelröschen ist in den tropischen Gebieten Afrikas und Südamerikas beheimatet. Es gibt etwa 150 verschiedene Arten.
Eigenschaften
Wandelröschen wachsen buschig, werden heute aber auch vielfach als Hochstämme angeboten. Es gibt eine Vielzahl an Sorten in den unterschiedlichsten Blütenfarben. Die Blüten können auch zweifarbig sein und im Laufe des Sommers ihre Farbe ändern.
Standort
Das Wandelröschen benötigt einen hellen, sonnigen und warmen Platz. Zu wenig Sonne und ungünstige Witterungsbedingungen beeinträchtigen die Blühfreudigkeit.
Pflege
Im Sommer wird reichlich gegossen, der Wurzelballen darf aber nie austrocknen. Staunässe wird nicht vertragen. Während der Wachstumsphase sollte alle 2 Wochen flüssig gedüngt werden, z.B. mit Gärtner Pötschkes Blütenwunder flüssig (1 Liter Art. 270 500, 2,5 Liter Art. 270 362).
Um einen buschigen und dichten Wuchs zu unterstützen, kann man im Sommer die neuen Triebe entspitzen. Dadurch wird die Verzweigung und Blütenbildung angeregt. Verblühtes ständig entfernen.
Überwinterung
Wandelröschen kann man im Haus gut über den Winter bringen, egal ob Hochstamm oder Busch. Der Überwinterungsplatz sollte hell und luftig sein, die Temperaturen können zwischen 5-12 °C liegen.
Am besten schneidet man die Pflanze im Frühjahr zurück. Entweder entfernt man dann nur die langen Vorjahrestriebe oder man schneidet kräftig zurück, damit sie sich wieder gut verzweigt.
Wenn man wenig Platz hat, kann man auch vor dem Einräumen kräftig zurückschneiden. Dann kann das Wandelröschen auch dunkel und kühl (um 5 °C) überwintern. Schneller als über Samen kann man Stecklinge vermehren, die man im Sommer oder Herbst schneidet.
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