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Waldsteinie

Die Waldsteinie gehört zu der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Waldsteinia ternata ist in Osteuropa, Sibirien und im nördlichen Japan beheimatet.

Eigenschaften

Die Waldsteinie ist eng mit der Erdbeere verwandt. Wegen ihrer gelben Blüten, die im April-Mai erscheinen, wird sie auch Golderdbeere oder Teppich-Golderdbeere genannt. Zu ernten gibt es jedoch nichts. Der etwa 10 cm hohe Bodendecker breitet sich wie die Erdbeere durch kriechende Ausläufer aus. Die ledrigen, dreiteiligen Blätter bleiben in unseren Breiten auch über Winter grün. Sie ist sehr pflegeleicht und nimmt nach kurzer Eingewöhnungszeit keinen Tritt übel.

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Standort

Ideal ist ein humoser, leicht feuchter Boden in halbschattiger bis schattiger Lage. Die Staude eignet sich hervorragend zur Bepflanzung kleinerer wie größerer Flächen  unter Laubbäumen und Sträuchern. Wenn die Pflanzendecke in einer Vegetationsperiode dicht werden soll, setzt man 9 Pflanzen/ qm . Der Boden sollte gut gelockert und frei von Unkraut sein.

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Pflege

Diese pflegeleichte Staude bildet an ihr zusagenden Standorten eine ausreichende Winterhärte aus, so dass ein besonderer Winterschutz nicht nötig ist. 
Sie hat keinen besonders hohen Nährstoffbedarf. Eine Grunddüngung im Frühjahr, z.B. mit Hornspäne (Art. 270 323) oder Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306), regt das Wachstum an.
Damit die Blattpolster nicht faulen, sollte man Herbstlaub, dass eventuell von benachbarten Bäumen auf die Pflanzenpolster fällt, entfernen. Über Winter braun gewordene Pflanzenteile schneidet man im Frühjahr zurück.
Um die Fläche in den gewünschten Ausmaßen zu halten, sticht man die Randbereiche gelegentlich ab. Die Trittfestigkeit kann man erhöhen, indem man die Pflanzen in Rasengittersteine pflanzt.

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Tipp

In Gärten, die häufig von Schnecken heimgesucht werden, empfiehlt sich eine rechtzeitige Ausbringung von Schneckenkorn (z.B. Ferramol-Schneckenkorn, Art. 250 650).

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