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Unkrautverdränger

Ja, da staunen Sie, gegen Unkraut ist ein Kraut gewachsen! Diese hübschen Bodendecker vermindern die hartnäckige Belagerung durch Unkräuter und bilden selbst an schwierig erreichbaren sowie problematischen Standorten ihre pflegeleichten Blütenteppiche aus.

Bergenie

Die ca. 50 cm hohe Bergenie (Bergenia cordifolia) bringt zum Jahresende hin mit der roten Herbst- und Winterfärbung ihrer bei uns immergrünen Blätter Farbe ins Beet. Sowohl das optisch auffallende Laub wie auch die glockenförmigen, roten Blüten können gut für die Vase geschnitten werden. Während der Blütezeit im April-Mai werden Bergenien gerne von Bienen und Schmetterlingen aufgesucht. 7 Pflanzen pro m2 ergeben schnell eine dichte Pflanzendecke. Die anspruchslose Staude gedeiht auf fast jedem Boden an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Der Boden sollte gut gelockert und frei von Unkraut sein.

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Immergrün

Das blaublütige, ca. 10 cm hohe Immergrün (Vinca minor) bildet lange, sich bewurzelnde Ausläufer und kann so schnell ganze Flächen begrünen. Aus seinem glänzenden und bei uns immergrünen Laub leuchten im April-Mai zahlreiche kleine Blüten hervor. Auch im Sommer können immer wieder Nachblüten folgen. Ideal ist ein humoser, leicht feuchter Boden in halbschattiger bis schattiger Lage. Die Staude eignet sich hervorragend zur Bepflanzung kleinerer wie größerer Flächen unter Laubbäumen und Sträuchern. Wenn die Pflanzendecke in einer Vegetationsperiode dicht werden soll, setzt man 9 Pflanzen/qm.

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Waldsteinie

Die Waldsteinie (Waldsteinia ternata) ist eng mit der Erdbeere verwandt. Wegen ihrer gelben Blüten, die im April-Mai erscheinen, wird sie auch Golderdbeere genannt. Zu ernten gibt es jedoch nichts. Der etwa 10 cm hohe Bodendecker breitet sich wie die Erdbeere durch kriechende Ausläufer aus. Die ledrigen, dreiteiligen Blätter bleiben in unseren Breiten auch über Winter grün. Sie ist sehr pflegeleicht und nimmt nach kurzer Eingewöhnungszeit keinen Tritt übel. Ideal ist ein humoser, leicht feuchter Boden in halbschattiger bis schattiger Lage. Die Staude eignet sich hervorragend zur Bepflanzung kleinerer wie größerer Flächen  unter Laubbäumen und Sträuchern. Wenn die Pflanzendecke in einer Vegetationsperiode dicht werden soll, setzt man 9 Pflanzen/ qm.

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Pflege

Diese pflegeleichten Stauden bilden an ihr zusagenden Standorten eine ausreichende Winterhärte aus, so dass ein besonderer Winterschutz nicht nötig ist. 
Sie haben keinen besonders hohen Nährstoffbedarf. Eine Grunddüngung im Frühjahr, z.B. mit Hornspäne (Art. 270 323) oder Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306),  regt das Wachstum an.
Damit die Blattpolster nicht faulen, sollte man Herbstlaub, dass eventuell von benachbarten Bäumen auf die Pflanzenpolster fällt, entfernen. Über Winter braun gewordene Pflanzenteile schneidet man im Frühjahr zurück.

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