Topinambur
Boden
Topinambur ist eine außerordentlich widerstandsfähige, winterharte, kleinblumige, knollenbildende Staudensonnenblume und auch als "die Kartoffel der Zuckerkranken" bekannt. Sie gedeiht in jedem lockeren, durchlässigen, normalen Gartenboden, am besten in sonniger Lage.
Pflanzung
1 kg Pflanzgut reicht für 4 bis 5 qm. Die Pflanzung erfolgt ab April im Reihenabstand von 80 cm. In der Reihe legt man sie in 10 bis 15 cm tiefe Pflanzlöcher, im Abstand von 40 cm. Nach dem Austrieb werden die Pflanzen wie Kartoffeln angehäufelt und mit 20 g Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter komplett pro qm gedüngt. Bei Trockenheit sind vor allem in leichten Böden regelmäßige Wassergaben notwendig. Unter Krankheiten und Schädlingen hat Topinambur kaum zu leiden.
Ernte
Die Ernte, etwa 4 kg pro Pflanze, erfolgt ab Herbst, wenn das Laub abzusterben beginnt.
Überwinterung
Da die Knollen vollkommen winterhart sind und sich nicht gut lagern lassen, erntet man bis zum Frühjahr möglichst nur nach Bedarf. Lediglich wenn strengere Fröste zu erwarten sind, wird ein Vorrat ins Haus geholt und in leicht angefeuchtetem Torfmull oder Sand in einem kühlen Raum aufgehoben. Topinambur verwildert leicht. Jede Knolle, die im Erdreich verbleibt, treibt wieder aus. So kann man über Jahre vom gleichen Beet ernten.
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