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Sonnencreme-Orchidee

Die Sonnencreme-Orchidee (Maxillaria tenuifolia) gehört zu der Familie der Orchideengewächse (Orchidaceae) und stammt ursprünglich aus Mittelamerika, Mexiko, Nicaragua, Costa Rica.

Eigenschaften

Die Sonnencreme-Orchidee besticht neben ihren faszinierend schönen Blüten mit einem exotischen Duft-Mix aus Kokosnuss, Vanille und Schokolade, der an Sonnencreme erinnert. Pünktlich zum Frühjahr erscheinen die sternförmigen, gepunkteten Blüten. Maxillaria tenuifolia bildet eiförmige Pseudobulben (verdickte Sprossachsen), aus denen ledrige, dunkelgrüne Blätter wachsen. Aus der Basis der jüngsten Pseudobulben entwickeln sich aufrechte Schäfte, an denen die Orchideenblüten einzeln stehen. Die Bulben können zur gleichen Zeit mehrere Blütenschäfte bilden. Die Sonnecreme-Orchidee benötigt nach dem Verblühen nur eine kurze Ruhepause.

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Standort

Diese Orchidee braucht das ganze Jahr über einen hellen Standort. Direkte Sonnenstrahlen werden allerdings nicht vertragen, denn sie können zu Verbrennungen an den Blättern führen. Gut geeignet ist ein Ost- oder Nordwestfenster.
Ideal sind ganzjährig Tagestemperaturen zwischen 19-24 °C und nachts 15-18 °C. Die optimale Luftfeuchtigkeit beträgt zwischen 50-80 %. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze regelmäßig mit sehr weichem Wasser (am besten Regenwasser) einzusprühen. Die Orchideen-Pflege von Neudorff (Art. 270 314) fördert mit ausgewählten Pflanzenextrakten nicht nur Wachstum und Blütenbildung, sondern erhöht auch gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit, ohne Flecken auf den Blättern zu hinterlassen.

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Pflege

Während der Wachstumszeit werden Maxillaria-Orchideen gleichmäßig gegossen, jedoch darf keine Staunässe entstehen. Der Topfballen sollte nach dem Gießen gründlich befeuchtet sein. Man kann den Topf auch für einige Zeit in ein Wasserbad stellen. Verwendet wird nur kalkarmes Wasser, z.B. weiches Regenwasser. Vor der nächsten Wassergabe lässt man die Erde etwas abtrocknen. Nach dem Verblühen benötigt die Sonnencreme-Orchidee eine etwa dreiwöchige Ruhezeit, in der nur so viel gegossen wird, dass der Wurzelballen nicht vollkommen austrocknet und die Pseudobulben nicht schrumpfen.
Während des Wachstums empfiehlt es sich, die Orchidee zu düngen, z.B. mit Gabi Orchideendünger (Art. 270 309). Alternativ kann man alle 14 Tage einen Flüssigdünger in halber Konzentration (z.B. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig, Art. 270 303) verabreichen. Sehr praktisch sind die Substral Düngestäbchen für Orchideen (Art. 270 315), die die wertvollen Pflanzen 2 Monate lang mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. In der Ruhezeit wird nicht gedüngt. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist zu Beginn der Wachstumsphase. Am besten verwendet man spezielle Orchideenerde.

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Pflanzenschutz

Besonders bei trockener Zimmerluft können sich Spinnmilben auf den Blättern breit machen. Oft hilft es, sie mit einem feuchten Tuch abzuwaschen. Bei einem starken Schädlingsbefall, z.B. mit Schildläusen, zeigen die 3 in 1 Schädlingsfrei Lizetan-Brause-Tabs (Art. 250 207) eine gute Wirkung. Orchideen-Pflege von Neudorff (Art. 270 314) fördert mit ausgewählten Pflanzenextrakten ein gesundes Wachstum sowie die Blütenbildung.

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