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Rose Shalom®

Die wohl meistverkaufte rotblühende Strauchrose.

Rose Shalom(R) - Strauchrosen
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Artikelnummer: 353 195

Eine straff aufrechtwachsende, gut verzweigte Sorte mit sehr großen und leicht duftenden Blüten. Natürlich öfterblühend. Gönnen Sie sich diesen Traum in Rot!

Farbe: Rot
VI-IXBlütemonate: Juni-September
(150-200)Wuchshöhe in cm
sonniger Standort
winterhart
Durchschnittliche Kundenbewertung:
 (4,5)
Anzahl der Kundenbewertungen: 4

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  Rot wie die Liebe!, 24.08.2011
Zauberhafte Rose Winterhart (absolut) Dankt jede Aufmerksamkeit mit Lieblichkeit. Meine Schöne im Garten
3 von 3 hat diese Bewertung weitergeholfen.
  Farbe, 21.08.2011
von: Klaus Wunderlich
rose ist rot mit weissem rand wächst sehr langsam.
0 von 1 hat diese Bewertung weitergeholfen.
  Wunderschöne Rose, 13.08.2011
von: Katrin Schreier
Habe diese Rose im Frühjahr gepflanzt. Sie wächst sehr schnell und ist übervoll mit Blüten, sieht traumhaft aus.
7 von 7 hat diese Bewertung weitergeholfen.
  Rose, 04.09.2010
von: Wilma Schuttwolf
Sie ist eine sehr schöne Rose, sie hat mich verzaubert
63 von 76 hat diese Bewertung weitergeholfen.
Grüne Ratgeber von Gärtner Pötschke

Hier habe ich viele Tipps und Tricks aus jahrzehntelanger Gärtnererfahrung zur Pflege Ihrer Pflanzen zusammengestellt. Mit meiner Hilfe sorgen Sie für optimale Pflanzbedingungen und bekämpfen erfolgreich z.B. Schädlinge und Unkräuter. Über die Funktion „Drucken" erhalten Sie sämtliche Informationen als übersichtlichen Ausdruck.

Allgemeine Informationen zu Rosen

Standort

Rosen gedeihen am besten an einem vollsonnigen, luftigen Standort. So können die Blätter schnell abtrocknen und Pilzkrankheiten haben kaum eine Chance. Zugluft oder sehr windige Plätze sind allerdings zu meiden, ebenso abstrahlende Hitze von Mauern.

Boden

Rosen sind Tiefwurzler. Daher verlangen sie einen tief gelockerten, nährstoffreichen Boden. Überschüssiges Wasser sollte gut abfließen können, damit keine Staunässe entsteht. Trotzdem sollte der Boden soviel Feuchtigkeit speichern, dass er nicht schon bei der kürzesten Trockenperiode austrocknet. Ein sandig-lehmiger Untergrund ist ideal.

Bodenverbesserung

Bei leichten Böden ist eine Einarbeitung von Kompost, abgelagertem Mist oder Rindenhumus zusammen mit Gesteinsmehl oder Algenkalk sehr förderlich. Schwere Böden lassen sich mit diesen Komponenten auflockern, grober Sand oder Kies unterstützen dies. Rosen gedeihen am besten auf neutralen bis schwach alkalischen Böden mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,5.

Bodenmüdigkeit

Sollte eine Fläche mehr als sieben Jahre mit Rosen bepflanzt gewesen sein, ist von einer Rosen-Neupflanzung für mehrere Jahre abzuraten. Der Boden ist "rosenmüde". Sollen jedoch unbedingt Rosen auf diesem Rosenbeet nachgepflanzt werden, so ist der alte Boden mindestens zwei Spaten tief auszutauschen. Rosenzüchter empfehlen bei Bodenmüdigkeit das Pflanzenstärkungsmittel Vitanal Professional für Rosen (Art. 270 530). Mein Tipp für Sie: Pflanzen Sie Rosen in Kombination mit Stauden. Falls einmal eine Rose entnommen werden muss, können Sie die neue Rose an den Platz der Staude setzen und den alten Platz der Rose mit einer Staude bepflanzen!

Pflanzung von wurzelverpackten Rosen

Die Frischhalteverpackung bitte erst zum Pflanzen öffnen, und die Rose mit dem Erdballen für ca. 12 Stunden ins Wasser legen. Die Rose wird anfangs, wie unter dem Thema "Pflanzschnitt" beschrieben, eingekürzt. Die Veredelungsstelle (Verdickung, aus der das grüne Holz des Edeltriebes vom Wurzelhals herauswächst) muss ca. 5 cm unter der Erdoberfläche liegen. Nach dem Pflanzen ist die Rose mit einer humosen Erde anzuhäufeln. Der ungefähr 20 bis 30 cm hohe Erdhügel bildet einen sehr wichtigen Verdunstungs- sowie den nötigen Frostschutz bei der Herbstpflanzung. Er soll die Pflanze zu mindestens 75 % abdecken. Wenn der Frühjahrsaustrieb beginnt, wird an einem möglichst kühlen und regnerischen Tag mit großer Vorsicht abgehäufelt.

Pflanzung von Kletterrosen

Bei der Pflanzung von Kletterrosen ist zu beachten, das Pflanzloch möglichst 50 cm oder mehr von der Wand oder Mauer entfernt auszuheben. Die Rose wird schräg zur Mauer gesetzt. Die Wurzeln zeigen von der Wand weg.

Pflanzung von Hochstammrosen

Vor der Pflanzung von Hochstammrosen wird ein der Pflanzengröße entsprechend langer Pfahl senkrecht in das großzügig ausgehobene Pflanzloch eingeschlagen. Dabei ist zu beachten, dass dieser später 10-20 cm in die Krone hereinreicht, um ein eventuelles Ausbrechen an der Veredelungsstelle zu verhindern. Nach dem Pflanzen muss die Stammrose an den Pfahl angebunden werden. Kokos, Jute oder Bast sind unbedenkliche Bindematerialien und eignen sich besonders gut. Dabei nicht zu fest binden, um ein späteres Einschneiden am Stamm zu verhindern und die Setzung des Bodens auffangen zu können.
Anders als bei Rosensträuchern orientiert sich die Pflanztiefe der Hochstammrose nicht an der üblichen Veredelungsstelle, sondern an der Zapfschnittstelle am Stammfuß; einer Krümmung im Übergangsbereich zwischen Wurzel und Stamm. Diese soll sich eine Handbreit über dem späteren Erdniveau befinden. Um der Hochstammrose das Anwachsen zu erleichtern, empfiehlt es sich zudem, den Stamm während der Anwachszeit mit Zeitungspapier zu umwickeln und dieses gleichmäßig feucht zu halten. So wird die Verdunstung vermindert, bis sich neue Wurzeln gebildet haben und der Austrieb beginnt. Aber auch die Krone bedarf nach der Pflanzung für ca. 4 Wochen eines extra Schutzes vor Austrocknung. Hier kann sowohl Reisig als auch ein Jutesack, der als Abdeckung über die Krone gestülpt wird, zum Einsatz kommen.

Pflanzung von Topfrosen

Topfrosen lassen sich zu jeder Jahreszeit, also z.B. auch im Hochsommer, pflanzen. Das Pflanzloch im Verhältnis zum vorhandenen Topfmaß mindestens doppelt so breit und tief ausheben. Den Topf vorsichtig abziehen und die Rose so ins vorgewässerte Pflanzloch stellen, dass die verdickte Veredelungsstelle ca. 5 cm unter der Erdoberfläche verbleibt. Im Sommer gepflanzte Topfrosen müssen an heißen Tagen gegossen werden, da sie noch keine tiefen Pfahlwurzeln gebildet haben.

Pflanzabstände richten sich ganz nach Wuchsform und -stärke der Rosenart und dem Verwendungszweck. Folgende Angaben dienen als Anhaltspunkte:

  • Edelrosen wirken am besten in kleineren Gruppen mit einem Abstand von 30-40 cm.
  • Beetrosen werden reihenweise oder flächig gepflanzt mit einem Abstand von 30-40 cm = 6 bis 8 Pflanzen pro qm.
  • Strauchrosen sind je nach Wuchshöhe mit einem Abstand von 60-100 cm zu pflanzen.
  • Bodendeckerrosen gibt es in zwei Wuchsformen: 1. starkwachsende, kriechende Sorten (1-2 Pflanzen pro qm) und 2. breitbuschig wachsende, bogenförmige Sorten (3-5 Pflanzen pro qm).
  • Zwergrosen werden als Einfassungen und gruppenweise im Abstand von 20-30 cm gesetzt.
  • Historische Rosen und Moosrosen (Parkrosen) benötigen 1-1,5 m Pflanzabstand.
  • Englische Rosen werden mit einem Abstand von ca. 40 cm gepflanzt, wenn sie wie Edelrosen geschnitten werden. Sollen sie ihren natürlichen Strauchrosencharakter entwickeln, muss der Abstand je nach Sorte 60-100 cm betragen.
  • Kletterrosen werden je nach Wuchsstärke im Abstand von 1-2 m gesetzt.

Pflanzschnitt

Der Pflanzschnitt der neuen Rosen erfolgt im Frühjahr. Somit bei der Herbstpflanzung nach dem Abhäufeln (im März) und bei der Frühjahrspflanzung vor dem eigentlichen Pflanzen. Hier werden die schwachen Triebe auf drei Augen/Knospen und die stärkeren auf fünf Augen/Knospen geschnitten, so dass die Rose noch eine Gesamtlänge von 10 bis 20 cm hat. Die Wurzeln werden um ca. 1/3 ihrer Länge eingekürzt.

Folgeschnitt

Das weitere Schneiden der Rosen erfolgt, um einen kompakten, buschigen Wuchs oder um langstielige Blüten bei den Edelrosen zu erzielen. Rosen werden in der Regel nur im Frühjahr geschnitten, wenn sich der Austrieb im März/April regt. Der Rückschnitt erfolgt auf "Augen", die rötlichen Punkte in der Rinde. Es gilt grundsätzlich: Schwache Triebe tiefer zurückzuschneiden, stärkere weniger tief. Sehr schwache und tote Triebe gänzlich entfernen. Geschnitten wird stets ca. 5 mm über einem nach außen gerichteten Auge mit schräger und glatter Schnittfläche. Alle Triebe, die unterhalb der Veredelungsstelle entspringen, ständig entfernen. Verblühtes wird den Sommer über regelmäßig ausgeschnitten. Ausnahme bilden die Wildrosen (Hagebutten!).

  • Edelrosen werden - wie unter "Pflanzschnitt" beschrieben - geschnitten.
  • Beetrosen werden bis auf 15-20 cm heruntergeschnitten. Dabei werden schwache Triebe gänzlich entfernt und sehr starke, überlange noch kräftiger eingekürzt, um einen gleichmäßigen Wuchs zu erzielen.
  • Bodendeckerrosen werden nur zur Korrektur des Wachstums geschnitten, ansonsten nur abgestorbene Triebe entfernen.
  • Zwergrosen können mit einer Heckenschere insgesamt etwas zurückgeschnitten werden (auf etwa 15-25 cm).
  • Strauchrosen und Historische Rosen sollten möglichst wenig geschnitten werden, um die Form zu bewahren. Zudem blühen sie oft erst an den mehrjährigen Trieben. Es werden nur sehr alte, verholzte Stämme bodeneben abgesägt. Sollte der Strauch völlig überaltert sein, wird er insgesamt sehr stark zurückgeschnitten.
  • Englische Rosen können, will man eine größere Blütenfülle erzielen, jährlich wie Edelrosen geschnitten werden. Um aber die Wuchsform einer Strauchrose zu erhalten, werden Englische Rosen wie diese auch nur ausgelichtet.
  • Kletterrosen blühen an Trieben, die den vorjährigen Ruten entspringen. Öfterblühende Sorten sollten kaum geschnitten werden; nur alte, blühfaule Triebe werden im Frühjahr am Boden abgesägt. Kräftige Seitentriebe kürzt man nach der Blüte bis auf drei bis fünf  Augen ein. Sie blühen ein zweites Mal. Neue Langtriebe werden am Klettergerüst aufgebunden, denn sie bilden das Blütengerüst für das nächste Jahr. Einmal blühende Kletterrosen schneidet man in den ersten Jahren möglichst gar nicht bzw. entfernt lediglich abgestorbene oder quer wachsende Zweige. Ältere Exemplare werden lediglich im mehrjährigen Turnus verjüngt und nach der Blüte bis zum Boden zurückgeschnitten. Ramblerrosen kann man bei Bedarf nach    4-5 Jahren verjüngen, indem man sie nach der Blüte bis zum Boden zurückschneidet.
  • Hochstammrosen vertragen einen jährlichen Rückschnitt ihrer Kronentriebe auf ca. 20-40 cm. Zusätzlich sind alle schwachen und nach innen wachsenden Triebe zu entfernen. Bei dem Schnitt der verbleibenden, stärkeren Triebe auf eine ausgewogene Kronenform achten. Alle Triebe, die am Stamm erscheinen oder aus den Wurzeln wachsen, sind ständig zu entfernen!

Düngung

Rosen sind Starkzehrer, haben also einen hohen Nährstoffbedarf. Eine Mischung aus organischer und mineralischer Düngung ist optimal, um den Ansprüchen der Pflanzen gerecht zu werden. Ein Rosendünger wie Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für Rosen (Art. 270 330) ist speziell auf die Nährstoffbedürfnisse von Rosen abgestimmt. Halten Sie sich jedoch an die empfohlene Dosierung, denn Rosen sollten nicht überdüngt werden.
Organische Dünger geben die Nährstoffe langsam an die Pflanze frei. Deshalb empfiehlt es sich, im Herbst Kompost, abgelagerten Mist, Rindenhumus und Hornspäne (Art. 270 323) um die Pflanze herum anzubringen. Mitte Mai und im August-September kann man jeweils eine halbe Hand voll Patentkali (Art. 270 321) ausbringen. Kalium festigt das Pflanzengewebe, die Rosen sind dann gerüstet für den Winter.
Düngen Sie aber nicht zu stickstoffbetont, das würde das Triebwachstum zum Nachteil der Blüte fördern. Außerdem sind die weichen Triebe anfällig für einen Schädlingsbefall. Ab Juli sollte jegliche mineralische Stickstoffdüngung unterbleiben, damit das Holz zum Winter ausreifen kann.
Zu beachten ist, dass in Trockenzeiten nach der Düngung kräftig gegossen werden muss. Wenn Dünger auf feuchte Blätter kommt, führt dies häufig zu Verbrennungen.

Winterschutz

Das bereits beschriebene Anhäufeln (siehe "Pflanzung von wurzelverpackten Rosen") ist der beste Winterschutz für Rosen. Zusätzlich schützt aufgelegtes Fichten- oder Tannenreisig bei langen Frostperioden.

Winterschutz von Kletterrosen

In sehr kalten Wintern mit starker Sonneneinstrahlung sollten Kletterrosen mit Reisigzweigen, dachpfannenartig übereinandergelegt, geschützt werden.

Winterschutz von Hochstammrosen

Die Kronentriebe der Stammrosen und die Veredelungsstelle unmittelbar darunter mit Holz-, Papierwolle oder Stroh umwickeln und als Nässeschutz von außen mit Fichtenreisig abdecken und festbinden. In milderen Gegenden ist das Überziehen der Krone mit einem Jutesack oft ausreichend. Folienbeutel - gelocht oder ungelocht - eignen sich keinesfalls für den Winterschutz.
In besonders frostgefährdeten Gebieten hat sich bei jungen Stammrosen das Umlegen der Pflanzen bewährt. Hierbei wird der Stamm zu Boden gezogen und mit Haken fixiert. Besonders wichtig: Die Umlegerichtung wird durch die Zapfenschnittstelle vorgegeben. Locker mit Erde oder Reisig bedeckt wird die Krone und der besonders empfindliche Stamm auf diese Weise bestens geschützt. Im Frühjahr den Stamm der Rose wieder behutsam aufrichten.

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