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Riesen-Zwetsche Haganta®

Eigenschaften

Mit bis zu 80 g Gewicht und einem Durchmesser von bis zu 4,4 cm stellen die Früchte der Riesen-Zwetsche `Haganta´®  jede andere  Zwetsche in den Schatten. Bereits ab dem 3. Standjahr können Sie die ersten tiefblauen Früchte mit dem goldgelben, zuckersüßen Fruchtfleisch ernten. Die Früchte lösen sich gut vom Stein und eignen sich zum Frischverzehr genauso wie zum Einmachen und Backen. Haganta® ist äußerst gesund und tolerant gegen die Scharka-Krankheit. Sie ist selbstfruchtbar, doch können zusätzliche Zwetschenbäume (z.B. Hanita, Art. 435 133) in der Nähe den Ertrag noch steigern. Reifezeit ist Mitte/Ende September.
Bei der Riesen-Zwetsche handelt es sich um Buschobst. Dies sind Obstbäume mit einer relativ kurzen Stammhöhe von 60-80 cm, veredelt auf einer schwach wachsenden Unterlage. Da die meisten Hausgärten immer kleiner werden, sind sie die perfekten Obstlieferanten. Der Baum wird ca. 4 m hoch, als Platzbedarf rechnet man 4 x 5 m.

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Standort

Zwetschen entwickeln besonders aromatische Früchte, wenn sie einen warmen und sonnigen Standort bekommen. Ihre verhältnismäßig späte Blüte ist wenig frostempfindlich. Der Boden sollte ausreichend feucht, dennoch gut durchlässig und nährstoffreich sein, da sonst mit vorzeitigem Fruchtfall zu rechnen ist. Der Baum entwickelt sich besser, wenn die Baumscheibe frei gehalten wird, denn Rasengräser entziehen dem Boden wertvolle Nährstoffe und Wasser.

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Pflege

Zur ausgewogenen Nährstoffversorgung empfiehlt sich Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für Obstgehölze (Art. 270 313). Im Herbst ausgebrachtes Patentkali (Art. 270 321) fördert die Ausreifung des Holzes und sorgt somit für eine bessere Winterhärte des Baumes.

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Schnitt

Dem jungen Pflaumenbaum sollte man zunächst etwas Zeit geben, eine Krone zu bilden. Diese sollte aus einem Mitteltrieb und mehreren stabilen Seitenästen bestehen. Alles steil stehende Astwerk sowie Wasserschosse müssen entfernt werden. Später sollten Zwetschen- und Pflaumenbäume regelmäßig ausgelichtet werden. Zunächst schneidet man alle Wassertriebe und Triebe, die senkrecht - meist in Stammnähe, also im Kroneninneren - in die Höhe wachsen, weg. Weiterhin sollte man alle Äste entfernen, die zu dicht und sogar ineinander wachsen. Auch wenn der Hauptstamm zu hoch wächst, muss man ihn kürzen. Alle anderen Äste sollten dem entsprechend gekürzt werden. Es ist wichtig, regelmäßig zu schneiden; mindestens alle zwei bis drei Jahre. Der Baum bildet dadurch zwar weniger, aber größere Früchte. Sie reifen besser aus, weil mehr Sonne in die Krone. Schnittzeitpunkt: Bei früh und mittelfrüh reifenden Sorten (Mitte Juli bis Mitte August/Anfang September) ist die Zeit nach der Ernte günstig für größere Schnittmaßnahmen. Bei spät reifenden Sorten sind diese auf das kommende Frühjahr zu verschieben, um keine Eintrittspforten für Rindenkrankheiten zu schaffen. Auf keinen Fall bei Frost schneiden.

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Schon gewusst?

Manchmal kommt man mit den Bezeichnungen Pflaume, Zwetsche oder Zwetschge durcheinander. Tatsächlich kann man sagen, dass Zwetsche gleich Zwetschge ist, und die wiederum eine Unterart der echten Pflaume (Prunus domestica). Man erkennt Zwetschen daran, dass sie spitzer sind als die rundlichen Pflaumen und keine deutliche Fruchtnaht haben.

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