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Riesen-Funkie Big Daddy

Der ruhende Pol in Ihrem Garten.

Riesen-Funkie Big Daddy - Stauden
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Artikelnummer: 390 856

Für ein verträumtes, schattiges Eckchen, unter oder neben einem Baum, im Topf neben Ihrer Sitzbank oder neben dem Hauseingang, so eine imposante Blattstaude wirkt ganz ohne prächtig bunten Blütenflor auf ihre individuelle Art. Sie werden überrascht sein, welche Blattgröße diese eindrucksvolle, sehr schattenverträgliche Hosta hervorbringt. (Hosta-Hybride).

Farbe: Weiß
(A)I-XIIAussaattermin: Januar-Dezember
VI-VIIBlütemonate: Juni-Juli
(ca. 90)Wuchshöhe in cm
halbschattiger Standort
schattiger Standort
Schnittblume
winterhart
Durchschnittliche Kundenbewertung:
 (5,0)
Anzahl der Kundenbewertungen: 1

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  Die Arme, 23.07.2011
von: Marliese Mertens
sie wurde eingepflanzt und sie trieb aus. einen dicken stiel um den blätter gewickelt waren, es sa zumindest so aus. wirklich kamen dann nacheinander 5 blätter erst handtellergroß und im laufe des monats wurden sie etwas größer. leider war das alles,ich hatte die arme zu sehr in die sonne gesetzt. im herbst bekommt sie einen schattenplatz und dann wird sie bestimmt riesig.
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Grüne Ratgeber von Gärtner Pötschke

Hier habe ich viele Tipps und Tricks aus jahrzehntelanger Gärtnererfahrung zur Pflege Ihrer Pflanzen zusammengestellt. Mit meiner Hilfe sorgen Sie für optimale Pflanzbedingungen und bekämpfen erfolgreich z.B. Schädlinge und Unkräuter. Über die Funktion „Drucken" erhalten Sie sämtliche Informationen als übersichtlichen Ausdruck.

Allgemeine Informationen zu Stauden

Stauden sind mehrjährige, winterharte Pflanzen, deren ganze Kraft in den Wurzelballen steckt. Im Spätherbst sterben bei den meisten Arten die oberirdischen Pflanzenteile ab. Deshalb machen im Herbst und zeitigen Frühjahr gelieferte Stauden zum Teil einen unansehnlichen Eindruck, der aber völlig bedeutungslos ist. Stauden werden grundsätzlich streng zurückgeschnitten gepflanzt. Bei den Stauden sterben allerdings in der kalten Jahreszeit die oberirdischen Pflanzenteile ab. Auf dem Transport angefaulte oder eingetrocknete Blätter werden vor dem Pflanzen entfernt.

Vor dem Einpflanzen

Die bestellten Pflanzen sind mit größter Sorgfalt von uns zusammengestellt, verpackt und verschickt worden. Damit sie auch sicher anwachsen, sollte das Paket sofort nach Erhalt ausgepackt und bei ihrer Pflanzung und Pflege diese Kulturanleitung beachtet werden. Die Pflanzen so schnell wie möglich setzen! Kann man die Ware nicht sofort pflanzen, verfahren Sie bitte wie folgt: Pflanzen, die ohne Wurzelballen geliefert wurden, an einem schattigen Platz locker nebeneinander und reihenweise bis zum Wurzelhals einschlagen. Anschließend leicht antreten und kräftig wässern.

Stauden sind Freilandpflanzen und müssen bis zur Pflanzung im Freien aufgehoben werden. Pflanzen mit festem Erd- oder Topfballen bzw. Container werden an einen schattigen, windgeschützten Platz gestellt und ebenfalls angegossen. Die Erdballen können, wenn sie längere Zeit auf das Einpflanzen warten müssen oder es extrem kalt ist, mit Erde oder feuchtem Rindenmulch abgedeckt werden. Rosen werden in der Folienverpackung belassen und in einem kühlen, aber frostfreien Raum bis zur Pflanzung gelagert.

Boden

Die große Mehrzahl der Stauden gedeiht auf einem "normalen Gartenboden", d.h., ein Boden, der humushaltig, nahrhaft, krümelig und gut durchlässig ist. Er sollte zudem leicht kalkhaltig sein und somit in einem ph-Bereich von ca. 7,0 oder leicht darüber liegen. Die Anzahl der Pflanzen, die einen sauren Boden mit Nadelhumus oder sogar einen Moorboden verlangen, ist relativ klein. Solche Besonderheiten, wie z.B. für Heidekräuter, Rhododendren oder Kamelien zutreffend, werden in meiner Kulturanleitung gesondert behandelt.

Bodenvorbereitung

Der Bodenvorbereitung kommt eine große Bedeutung zu, da Stauden für einen langen Zeitraum am gleichen Standort verbleiben. Eine gründliche, tiefgründige Bodenlockerung ist unerlässlich, wobei nicht zu viel Unterboden nach oben "gekehrt" werden darf. Bei dieser Arbeit werden alle Wurzelunkräuter wie Giersch, Schachtelhalm, Ackerwinde, Quecke etc. vollständig und großflächig entfernt. Eine spätere Bekämpfung dieser Wucherer in einer etablierten Anpflanzung ist praktisch unmöglich.

Bodenverbesserung

Angestrebt wird ein gut durchlüfteter Boden, der Feuchtigkeit und Nährstoffe speichert, trotzdem aber nicht zu Staunässe neigt. Bodenverbesserung bedeutet oft nichts anderes als eine Humuszufuhr. Sie ist vor allem für schwere, nasse und sehr leichte, sandige Böden absolut notwendig. Nur der Humusgehalt entscheidet über die Fruchtbarkeit des Bodens. So eignen sich besonders Rindenhumus, Kompost- oder Lauberde zur Beimischung. Um einen Boden leichter bzw. schwerer zu machen, wird Sand bzw. Lehm verwendet.

Grunddüngung

Sie wird vor der Pflanzung grundsätzlich durch organische Düngemittel verabreicht, die gleichzeitig das Bodenleben aktivieren. Dazu eignen sich Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter® komplett und besonders im Frühjahr Gärtner Pötschkes Naturdünger mit Guano 2,5 kg. Diese Mittel werden nur mit der obersten Bodenschicht durch leichtes Einharken gut vermischt.

Wuchseigenschaften

Die Wuchskraft ist grundsätzlich genetisch festgelegt und reicht von stark wuchernd bis sehr langsamwüchsig; zwei Extreme, die sicherlich nicht zusammenpassen. Wuchs- und Blattformen sind wichtige Kriterien, da sie während des größten Teils des Jahres bestimmend sind - im Gegensatz zu der Blüte, die sich bestenfalls einige Wochen hält.

Blütenfarbe und Blütezeit

Bei der Farbgestaltung einer Pflanzung spielen Harmonie, aber auch Gegensätze eine Rolle. Bei der richtigen Auswahl der Pflanzen hinsichtlich der Blütezeit muss in keinem Monat des Jahres im Garten auf Farbe verzichtet werden.

Mischpflanzungen oder einheitliche Gestaltung

Artenreine Pflanzungen oder Gestaltungen können sehr reizvoll sein. Trotzdem sind gemischte Rabatten, z.B. bestehend aus Gehölzen und Stauden, kombiniert mit Gräsern und Farnen, Blumenzwiebeln und einigen Sommerblumen besonders attraktiv.

Wild- oder Zierpflanzen

Die meistens lockeren Formen und zurückhaltenden Blütenfarben der Wildpflanzen passen kaum zu züchterisch bearbeiteten, sehr farbintensiven Varianten. Diese bedürfen oft auch der intensiveren Pflege. Eine Wildstaudenpflanzung kann weitgehend sich selbst überlassen bleiben, was man von Kulturpflanzen kaum behaupten kann. Hier muss schon eine gewisse Vorentscheidung getroffen werden. In meinem Sortiment finden Sie jedoch fast nur die farbintensiven Kulturpflanzen.

Gruppierung

Um möglichst schnell eine schöne Wirkung zu erzielen, wird häufig viel zu eng gepflanzt. In diesem Fall muss spätestens nach drei Jahren umgepflanzt bzw. neu geplant werden. Leitpflanzen, z.B. Solitärstauden oder hohe Gehölze, bilden das Gerüst der Pflanzung. Diese werden zuerst einzeln oder in Gruppen bis zu 3 Stück gesetzt.
Halbhohe bis niedrige Varianten folgen in kleineren oder größeren Gruppen von 3 bis 9 Stück oder mehr, je nach Pflanzenart und Verwendung. Bodendeckende, rasenartige Pflanzen werden zuletzt in größeren Gruppen gepflanzt, um später so die verbliebenen Freiflächen zu bedecken. Legen Sie nicht alle Pflanzen auf einmal aus, weil die Wurzeln schnell austrocknen können und das Einpflanzen unnötig erschwert wird.

Pflanzung allgemein

Die besten Pflanzzeiten sind das Frühjahr und der Herbst. Jedoch ist man durch die Pflanzenanzucht in Töpfen bzw. Containern nicht mehr an die traditionellen Pflanzzeiten gebunden. Die Pflanzen werden beim Austopfen - im Gegensatz zum früheren Graben - nicht mehr im Wachstum gestört und können so zu jeder Zeit ungehindert weiterwachsen. Sollten die Wurzelballen trocken sein, dann werden sie vor der Pflanzung solange ins Wasser gestellt, bis sie sich vollgesogen haben und keine Luftblasen mehr aufsteigen. Ausgetopfte Pflanzen und vor allem solche mit "nackten" Wurzeln müssen so schnell wie möglich in die Erde, da sonst Sonne und Wind sie schädigen können. Bei der Pflanzung wird eine möglichst große Pflanzgrube ausgehoben.

Bei schlechten Bodenverhältnissen sollte das Pflanzloch für z.B. eine Staude oder Kletterpflanze sogar 40 bis 50 cm breit und ebenso tief ausgehoben werden. Als Faustregel gilt: Das Pflanzloch mindestens doppelt so tief und breit wie die jeweiligen Ballenmaße ausheben. Der Boden des Pflanzloches wird tief gelockert und die ausgehobene Erde mit humusbildenden Stoffen (z.B. Rindenhumus, Komposterde, Torf) vermischt. Beschädigte Wurzeln werden mit einer scharfen Schere bis in das gesunde, weißliche Gewebe zurückgeschnitten.

Jede Pflanze kommt so tief in die Erde, wie sie auch vorher gestanden hat, was am Wurzelballen gut zu erkennen ist. Jetzt erst wird bei ballierten Pflanzen das Ballentuch am Wurzelhals aufgeschnitten und im Loch verteilt, so dass der Ballen oben frei liegt. Das Material zersetzt sich im Laufe der Zeit. Beim Auffüllen des Pflanzloches mit der zurechtgemischten Erde werden wurzelnackte Pflanzen leicht gerüttelt, damit sich Hohlräume zwischen den Wurzeln mit der Erde füllen können. Um einen guten "Bodenschluss" zu erzielen, muss der Boden um den Ballen herum fest angedrückt bzw. getreten werden. Nach der Pflanzung wird gründlich angegossen. Dieses Einschlämmen schließt auch die letzten Hohlräume. Bei größeren Pflanzen erleichtert ein Gießrand aus angehäufelter Erde das durchdringende Wässern. Beim Setzen von kleineren Pflanzen im Spätherbst ist bei ungünstigen  Witterungsbedingungen im Winter ein "Hochfrieren" möglich. Betroffene Pflanzungen müssen im Frühjahr, sobald der Boden frostfrei ist, wieder

Pflanzung von wurzelnackten Stauden

Wurzelnackte, lose in einem Plastikbeutel verpackte Stauden befinden sich immer in einem Ruhezustand. Nur dieses unbeblätterte Stadium lässt ein sicheres Verschicken und problemloses Pflanzen bzw. Anwachsen zu. Sollten die Wurzelstücke bereits etwas ausgetrieben sein, beeinflusst dies keinesfalls das Anwachsergebnis. Kann z.B. wegen Bodenfrost nicht sofort gepflanzt werden, lassen sich die Stauden bei Temperaturen von ca. 5 °C problemlos bis zu drei Wochen in dem Beutel lagern. Diesen konstant benötigten Temperaturbereich bietet z.B. das Gemüsekühlfach eines Kühlschranks.
In frostfreien Perioden sollten die Stauden jedoch umgehend gepflanzt werden. Das anschließende Wässern, besonders bei vorherrschenden hohen Lufttemperaturen, ist besonders wichtig und muss nach dem beginnenden Austrieb unbedingt fortgesetzt werden. Um die verschiedenen Wurzelformen artgerecht zu setzen, sind im Folgenden fünf Wurzel- Symbole erklärt und pflanzentechnisch erläutert.
Die jeweilige Staudenverpackung gibt in der Regel das entsprechende Symbol vor. Die angegebene Pflanztiefe auf der Verpackung gibt immer die Tiefe für die Knospen/Augen bzw. das Herz der Wurzelstaude an.

  • Feinfaserige Wurzeln (z.B. Phlox)
    Pflanzloch doppelt so breit und doppelt so tief wie das Staudenwurzelwerk selbst ausheben. Faserwurzeln im Loch ausbreiten und das Herz (die Knospen bzw. die Augen) auf die Höhe ausrichten, die auf der Verpackung angegeben ist. Mit Pflanzerde auffüllen, andrücken und abschließend angießen.
  • Zapfenartige Wurzeln (z.B. Hibiskus, Malve, Stockrose)
    Wie unter "Feinfaserige Wurzeln" beschrieben.
  • Rhizome (z.B. Iris)
    In der Mitte eines 5 bis 10 tiefen und ca. 15 cm breiten Loches wird ein kleiner Hügel aufgesetzt. Die Wurzeln des aufgelegten Rhizoms werden auf dem Hügel ausgebreitet, um es dann selbst so flach mit Erde zu bedecken, dass der Rücken nach dem Andrücken und Angießen noch leicht herausschaut.
  • Dickere Wurzeln mit Augen (z.B. Päonien, Astilben)
    Pflanzloch doppelt so breit und doppelt so tief wie das Staudenwurzelwerk selbst ausheben. Wurzel mit den Knospen (Augen) nach oben gerichtet in das Pflanzloch auf die, auf der Verpackung angegebene Höhe stellen, und mit Erde auffüllen, andrücken und abschließend angießen.
  • Fleischige Wurzeln (z.B. bei Taglilien und Funkien)
    Pflanzloch doppelt so breit und doppelt so tief wie das Staudenwurzelwerk selbst ausheben. In der Mitte des Loches wird ein kleiner Hügel geformt, um den die fleischigen Wurzeln herum so aufgesetzt werden, dass das auf der Verpackung angegebene Höhenniveau erreicht wird. Dann mit Erde bedecken, andrücken und angießen. Ob einzeln oder gruppenweise in ganzen Mulden gepflanzt wird, ist dabei nicht ausschlaggebend.

Pflanzabstände

Viele Stauden "explodieren" nach dem dritten Standjahr regelrecht im Wuchs und werden trotzdem oft viel zu dicht gepflanzt. Ein schon nach kurzer Zeit nötiges Umsetzen ist vorprogrammiert. Um sich das zu ersparen, gelten folgende Mindestabstände:

  • Zwerg- und Kleinstauden (z.B. Nelken, Zwerg-Glockenblumen, Ehrenpreis, Purpurkissen etc.) 20 bis 30 cm
  • mittelhohe Stauden (z.B. Astilben, Kissenastern, Margeriten, Lupinen, Feinstrahlastern etc.) 40 bis 60 cm
  • hohe Arten (z.B. Stockrosen, Rittersporn, Geißbart, Sonnenhut etc.) 60 bis 80 cm

Gegen einen zu tiefen Stand sind besonders empfindlich: Rittersporn, Sonnenbraut, Schwertlilie, Pfingstrosen, Flammenblumen und alle anderen Flachwurzler. Es versteht sich von selbst, dass Stauden mit kriechendem Wurzelwerk auch waagerecht und nicht sehr tief gepflanzt werden dürfen, dazu zählen z.B. Schwertlilien, Lampionblumen, Salomonsiegel, Maiglöckchen und viele mehr.

Mulchen und Stützen

Frisch gepflanzte, noch nicht zusammengewachsene Flächen werden mit einer Schicht Rindenmulch (auch Lauberde oder Laub) abgedeckt. Das geschieht nicht nur wegen der Optik! Es soll vielmehr den Boden feucht, kühl und locker halten und die Bodenoberfläche vor dem Verkrusten bewahren. Außerdem wird der Unkrautwuchs vermindert und eine Humuszufuhr sichergestellt.
Zu den speziellen Pflegearbeiten gehört auch das Erneuern der Mulchschicht, und zwar so lange, bis die Stauden den Boden bedeckt haben. Nicht zu vergessen das Stützen der höheren Blütenstauden. Bei starken Regenfällen und Winden können die Blütenstiele völlig herabgedrückt oder gebrochen werden. Das kann bei Pfingstrosen, Ritterspornen, hohen Astilben, Herbstastern u.ä. geschehen. Zu diesem Zweck gibt es spezielle Staudenhalter in den verschiedensten Ausführungen.

Rückschnitt

Stauden, die nach der Pflanzung besonders langtriebig wachsen, können Anfang Juli etwa auf die Hälfte zurückgeschnitten werden. Sie wachsen umso buschiger. Durch die Samenbildung und -reife werden die Stauden geschwächt, und zusätzlich kann es bei einigen Arten zu einer unerwünschten Massenvermehrung kommen.
Aus diesen Gründen sollten alle abgeblühten Stiele vor dem Fruchten entfernt werden. Somit verlängert man auch das Dasein kurzlebiger (meist zweijähriger) Stauden wie z.B. Stockrose, Island-Mohn, Nachtviole und Ochsenzunge. Bei einigen Staudenarten dienen die Fruchtstände jedoch als Zierde oder die Aussaat ist gewollt.
Damit sich Massenblüher wie Margeriten, Kokardenblumen, Mädchenaugen und Spornblumen nicht erschöpfen, sollten im frühen Herbst alle Triebe - auch die noch blühenden - zurückgeschnitten werden, um diese Stauden am Leben zu erhalten.

Pflege

In Trockenzeiten und bis zum völligen Anwachsen ist das Überbrausen der Beete und Pflanzen morgens oder in den frühen Abendstunden sehr wichtig. Dabei darf der Boden nicht verschlämmen, was sehr schnell geschehen kann, wenn nicht gemulcht wurde. Vor allem immergrüne Pflanzen, zu denen auch Heide, Rhododendren und der Bambus gehören, müssen in der kühlen Jahreszeit an den frostfreien Tagen immer wieder gewässert werden. Da sie ständig über ihre Blätter oder Nadeln Wasser verdunsten, würden diese Pflanzen ohne ein zusätzliches Gießen im Winter regelrecht vertrocknen.

Unkrautbekämpfung

Die Unkrautbekämpfung sollte möglichst nur durch Hacken oder Zupfen erfolgen. Eine chemische Unkrautbekämpfung lässt sich auf Rabatten sowieso oft nur schwer durchführen. Sollten sich aber Wurzelunkräuter zeigen, müssen diese umgehend und komplett (mit ihren Wurzeln!) entfernt werden, bevor sie in der Rabatte zu wuchern beginnen.

Düngung

Wenn sich die Pflanzen dann gut entwickelt haben, etwa im zweiten Jahr nach der Pflanzung, erhalten sie eine Ergänzungsdüngung mit einem organisch mineralischen Volldünger, z.B Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter® komplett, der im Frühjahr jeweils zur Zeit des Austriebs verabreicht wird. Jegliche Düngung sollte Anfang August eingestellt werden, damit die Frosthärte der Pflanzen nicht beeinträchtigt wird.

Winterschutz

Obwohl die meisten der angebotenen Stauden völlig winterhart sind - auf nicht ausreichend winterharte wird in den Katalogen verwiesen - kann es bei sehr tiefen Temperaturen ohne Schnee (Kahlfrösten) zu Schäden kommen. Das trifft besonders auf immergrüne Stauden, z.B. Blaukissen, Bartfaden, Sonnenröschen, Günsel, immergrüne Sedum-Arten, Schleifenblume etc. zu. Diese werden am besten mit Tannen- oder Fichtenreisig abgedeckt. Gleichzeitig verhindert man somit ein "Hochfrieren" der Pflanzen. Für andere Stauden eignen sich Rindenmulch, trockenes Laub oder Stroh. Diese Materialien dürfen nur locker und nicht zu dick aufgelegt werden. Ein zu frühes Abdecken ist ebenso schädlich wie ein zu spätes Entfernen.

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