Rhododendron und Azalee
Da Azaleen botanisch gesehen nichts anderes als Rhododendren sind, wird hier nur von "Rhododendren" gesprochen.
Standort/Boden
Schnitt
Rhododendren müssen nicht regelmäßig geschnitten werden. Sie bauen sich von Natur aus schön auf. Einzelne störende Äste können allerdings herausgeschnitten werden. Ältere, verkahlte Pflanzen erholen sich nach einem radikalen Rückschnitt meist gut. Diese kann man bis auf 40-50 cm über dem Boden zurückschneiden. Bester Schnittzeitpunkt ist der März. Bei einem späteren Schnitt treiben die Pflanzen meist nicht mehr so kräftig aus. Den Neuaustrieb unterstützt man mit einer Düngung und guten Bewässerung.
Düngung
Im Herbst und Frühjahr gepflanzte Rhododendren werden erst im Juli gedüngt, jedoch keinesfalls bei der Pflanzung, da Rhododendren sehr salzempfindlich sind.
Als kalk- und chloridfreier Dünger ist Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter® für Rhododendren bestens geeignet. Japanische Azaleen und andere kleinblumige Rhododendren erhalten die Hälfte der angegebenen Düngermengen.
Ausbrechen von abgeblühten Blütenständen
Durch das Ausbrechen verhindert man eine Samenbildung und jegliche Nährstoffaufnahme kann für das Anlegen neuer Blütenknospen genutzt werden. Der abgeblühte Blütenstand wird im ganzen direkt, meist über dem letzten Blattansatz, mit den Fingern abgebrochen. Dabei dürfen die darunter stehenden, austreibenden Knospen nicht beschädigt werden. In ihnen befinden sich bereits die Blütenanlagen für das nächste Jahr.
Winterschutz
Die von mir angebotenen großblumigen Rhododendren und Zwergrhododendren sind völlig winterhart. Die Japanischen Azaleen sollten in längeren Trockenfrostperioden mit Fichtenreisig gegen austrocknende Winde geschützt werden. Viele großblumige Arten rollen ihre Blätter ein, um so die Verdunstungsfläche zu verringern. Rhododendren unbedingt an frostfreien Tagen gießen! Auch ist es angebracht, Neupflanzungen in extremen Wintern vor scharfen Winden und direktem Sonnenlicht zu schützen, z.B. mit Schilfrohrmatten.
Inkarho® - Rhododendren
die auf lockeren, humosen und kalkfreien Böden nur mit zusätzlichem Rindenhumus auskommen. Für Inkarho®-Rhododendren liegt der optimale Bereich bei pH 5,5 bis 6,5. Auch solche mit einem pH-Wert von 6,5 bis 8,0 sind geeignet, wenn der ausgehobenen Erde Rindenhumus oder Kompost und Torf im Verhältnis 50:50 beigemischt werden. Eine Handvoll Hornspäne zur Pflanzung reicht als Versorgung für die ersten 2 bis 3 Monate aus. Nach dieser Zeit benötigen die Inkarho®-Rhododendren bei der Frühjahrspflanzung eine erste Düngung mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter® für Rhododendren,
die für 3 bis 4 Monate ausreicht. In den folgenden Jahren wird obiger Dünger einmal Anfang April verabreicht. Nach sehr regenreicher Witterung und an Standorten mit leichten Böden erfolgt Anfang Juli eine zweite zusätzliche Düngung.
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