Pfingstrose
Pfingstrosen bevorzugen nährstoffreiche Böden; nur dann ist eine üppige Blüte garantiert. Deshalb gibt man am besten gleich bei der Pflanzung z.B. gut zersetzten Mist oder reifen Kompost zu. Alternativ kann man auch einen organischen Dünger, z.B. Hornspäne, in den Boden einarbeiten. Der Dünger sollte gleichmäßig verteilt und gut untergemischt werden, da eine hohe Konzentration direkt an den Wurzeln zu Verbrennungen führen kann. Das gleiche gilt für frischen Mist bzw. nicht abgelagerten Kompost. Später ist eine jährliche Düngung nötig.
Man kann im Frühjahr eine etwa 5 cm dicke Schicht aus abgelagertem Mist oder Kompost ausbringen und leicht in den Boden einarbeiten. Die Frühjahrsdüngung kann auch mit einem organischen oder mineralischen Dünger erfolgen, der nicht zu stickstoffhaltig, dafür reich an Kalium sein darf. Gut geeignet sind beispielsweise Rosendünger mit einem entsprechenden Nährstoffverhältnis, wie Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für Rosen (Art. 270 330). Zu hohe Stickstoffgaben führen dazu, dass die Pflanze weiche, lange Triebe bildet und anfällig für Pilzkrankheiten wird. Kalium dagegen festigt das Gewebe.
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