Papageien-Blume
Die Papageien-Blume gehört zu der Familie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadaceae).
Herkunft
Die Papageien-Blume ist in Kanada sowie im Süd- und Nordosten der USA zu Hause. Mittlerweile ist sie in Europa eingebürgert.
Eigenschaften
Die üppig wachsende Staude wird bis 150 cm hoch. Als Pflanzabstand rechnet man etwa 60 cm. Im Juli-August erscheinen die rötlichen, fast faustgroßen Blütendolden. Sie verströmen einen fruchtigen Honigduft und dienen den Bienen als wertvolle Nektarspender. Aus den Blüten entwickeln sich die außergewöhnlichen grünen Früchte, die aussehen wie ein kleiner Papagei oder Wellensittich. Die einzelne Frucht ist 10 cm lang. Meist sind bis zu vier Früchte miteinander verbunden.
Standort
Damit sie üppig blüht, braucht diese Staude einen sonnigen Standort. Sie bevorzugt einen durchlässigen, mäßig feuchten Boden ohne Staunässe. Man kann sie in den Garten pflanzen oder als Kübelpflanze verwenden.
Pflege
Junge Pflanzen verzweigen sich besser, wenn man sie zwei- bis dreimal stutzt. Ältere Pflanzen kann man im Herbst oder Frühjahr in Form schneiden.
Im Frühjahr versorgt man die Stauden im Garten z.B. mit Hornspäne (Art. 270 323) oder Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306). Als Langzeitdünger für Kübelpflanzen bietet sich GP's Pflanzenfutter für Balkonblumen (Art.270 305) an.
Besonders in rauen Lagen in ein Winterschutz empfehlenswert. Bei ausgepflanzten Exemplaren deckt man den Bodenbereich beispielsweise mit Tannenreisig ab. Kübelpflanzen sind durch gefrorenen Boden stärker belastet als ausgepflanzte Exemplare. Da bei ihnen der Frost von allen Seiten angreifen kann, gefriert der Ballen wesentlich schneller. Um Frostschäden vorzubeugen, sollten winterharte Kübelpflanzen geschützt werden. Zum Beispiel kann man schon vor der Bepflanzung den Kübel von innen mit 1-2 cm dicken Styroporplatten isolieren oder den Kübel in mehrere Lagen Noppenfolie oder Kokosfasermatte einwickeln. Zusätzlich sollte die Bodenoberfläche etwa 10 cm mit Laub bedeckt sein oder mit Tannenzweigen o.ä. geschützt werden. An frostfreien Tagen sollte gegossen werden. Die Pflanzen sollten möglichst windgeschützt stehen.
Wichtiger Hinweis
Die Pflanze enthält giftige Inhaltstoffe und sollte daher nicht verzehrt werden. Da sie Milchsaft führt, trägt man bei Schnittarbeiten am besten Handschuhe. Wenn man nicht möchte, dass sie sich unkontrolliert ausbreitet, empfiehlt es sich, bei der Pflanzung eine Wurzelsperre mit einzuarbeiten. Auch sollten die Früchte rechtzeitig entfernt werden, damit sich die Pflanze nicht selbst aussät.
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