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Mini-Ginkgo Mariken

Standort

Der Ginkgo kann das ganze Jahr im Freien an einem sonnigen Standort stehen. Das ist sogar wichtig für ein leuchtendes Herbstgelb. Junge Bäume werden im Hochsommer etwas schattiert. Obwohl als Baum winterhart, ist der Ginkgo als Bonsai in der Schale etwas frostempfindlich. Die Wurzeln haben einen hohen Wassergehalt und können in der Bonsaischale zerfrieren. Deshalb ist eine Überwinterung im Gewächshaus / Wintergarten angebracht. Der Mini-Ginkgo kann aber auch ausgepflanzt werden, am besten an einem geschützten Platz. Bei jungen Pflanzen ist anzuraten, den Bodenbereich in den ersten Jahren mit Tannenzweigen o.ä. abzudecken.
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Pflege

Die Pflanzen brauchen in der Wuchsperiode relativ viel Wasser. Am besten verwendet man kalkfreies Wasser. Im Winter sollte der Boden verhältnismäßig trocken gehalten werden (dies scheint Frostschäden zu minimieren). Staunässe sollte vermieden werden.
Vom Frühjahr bis September alle zwei Wochen mit flüssigem organischen Bonsai- oder Blumendünger nach der Dosierungsangabe des Herstellers (z.B. mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig, Art. 270 303). Im Frühjahr einmalige Kalkstickstoffdüngung.
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Umtopfen

Alle zwei Jahre im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb, mit Wurzelschnitt oder im September. Ältere Bonsai werden alle 3 - 5 Jahre umgetopft. Bonsai-Erde, oder: Lehm, Torf, Sand, Komposterde im Verhältnis 2 : 2 : 1 : 1. Eine gute Dränage ist erforderlich.
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Gestaltung

Der Ginkgo hat große Blätter, die nur schwer zu verkleinern sind. Deshalb eignet sich diese Pflanze besonders für Bonsai mittlerer Größe und darüber. Männliche Exemplare werden meist bevorzugt, da die Früchte an weiblichen Exemplaren einen unangenehmen Geruch verbreiten. Dies ist für Bonsaipflanzen meist nicht so wichtig, da sie selten als Bonsai Früchte tragen. Es sind viele Stilformen möglich. Der Ginkgo wächst in der Jugend säulenförmig, schmal, wird aber mit dem Alter breiter. Am besten man gestaltet Ginkgo-Bonsai entsprechend ihres natürlichen Aussehens.
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Schneiden

Das ganze Jahr über ist der Formschnitt erforderlich. Dabei werden Neuaustriebe auf 2 bis 3 Blattstände zurückgeschnitten, wenn sich 6 - 10 Blätter ausgebildet haben. Es ist auch jährlich ein Erhaltungsschnitt durchzuführen. Dabei wird die Krone des Bonsai kräftig nach dem Laubabwurf durchgelichtet. Ein Blattschnitt bringt meist nicht die gewünschte Verkleinerung der Blätter. Erfolgreicher ist hierbei das Aufstellen des Baumes an einer hellen Stelle.
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Drahten

Gedrahtet werden gerade verholzte Triebe das ganze Jahr über. Dabei sollte man viel Vorsicht walten lassen um die empfindliche Rinde nicht zu beschädigen.
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Vermehrung

Durch Kopfstecklinge kann die Pflanze vermehrt werden. Diese werden im Juli geschnitten, wenn sie leicht verholzt sind, dabei ist der weiche Teil zu entfernen. Die Stecklinge benötigen zum Bewurzeln eine Temperatur von ca. 20°C.
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