Massai-Pflanzen
Eigenschaften
Mit den Massai-Pflanzen profitieren Sie von einem der bekanntesten Naturvölker Ostafrikas und ihrem bedeutenden Wissen um die Anwendung einheimischer Pflanzen. Nach offiziellen Angaben der Massai verwenden sie schon seit Jahrhunderten Tagblume (bei Ohrenschmerz und Augenflimmern), Strauchverbene (bei Schnupfen und Fieber) und Harfenstrauch (bei Erkältungen und auch als nervliches Stärkungsmittel). Bei uns hingegen optisch sehr reizvoll, bringen die Massai-Pflanzen mit ihren Blüten und Blattstrukturen ein Stück dieses geheimnisvollen, facettenreichen Kontinentes in den Garten bzw. auf den Balkon. Die Blätter kann man auch für einen Teeaufguss verwenden.
Die Massai-Tagblume (Commelina africana) aus der Familie der Tagblumengewächse bildet ab Juni den ganzen Sommer über viele kleine, blaue Blüten.
Die Massai-Strauchverbene (Lippia javanica), ein Eisenkrautgewächs, blüht in dieser Zeit mit kleinen weißen Blüten. Zudem enthalten ihre Blätter ätherische Öle, die einen Duft nach Vanille, Minze und Zitrone verströmen. Dieser für uns angenehme Duft vertreibt lästige Mücken, weshalb die Strauchverbene auch "Mosquito-Plant" genannt wird.
Der Massai-Harfenstrauch (Plectranthus grandicalyx), ein Lippenblütler, hat allein schon durch seine fleischigen, dekorativen Blätter einen hohen Zierwert. Zudem verströmt er einen angenehmen Zitronenduft und blüht ab August in Lilablau.
Standort
Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort sowie eine lockere, gut durchlässige Erde. Je sonniger der Standort ist, umso reicher blühen und duften sie.
Pflege
Während der Wachstumszeit sollte die Erde gleichmäßig feucht gehalten werden. Staunässe darf allerdings nicht entstehen.
Das Wachstum kann man mit einer wöchentlichen Düngergabe, z.B. mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig (Art. 270 303), unterstützen. Wer es bequemer haben möchte, gibt der Erde im Frühjahr einen Langzeitdünger wie GP's Pflanzenfutter für Balkonblumen (Art. 270 305) zu.
Die Pflanzen werden ca. 50 cm hoch. Ein regelmäßiger Rückschnitt fördert einen buschigen Aufbau.
Sie sollten frostfrei überwintert werden, am besten hell bei ca. 10-15 °C. Vor dem Einräumen kann man sie ruhig kräftig zurückschneiden. Den Winter über nur wenig gießen und das Düngen einstellen.
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