Mango
Die Mango gehört zu der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae). Die Echte Mango kommt vom indischen Raum bis nach Myanmar (Burma) vor.
Eigenschaften
Mangobäume sind imposante immergrüne Gewächse mit einer schönen, ausladenden Krone und können am Naturstandort bis 30 m hoch werden. Kübelpflanzen bleiben mit 2-3 m deutlich kleiner. Die etwa 20 cm langen, schmalen Blätter sind beim Austrieb rötlich und hängen zunächst schlaff herab. Über hellgrün färben sie sich dunkelgrün und werden derb-ledrig. Die Blütenrispen erscheinen an der Spitze einjähriger Triebe. Die Früchte können birnen- bis nierenförmig sein.
Standort
Mangobäume sollten so hell wie möglich stehen. Im Haus sind besonders Südfenster geeignet. Im Gewächshaus oder Wintergarten, unter Glas, sollte die Pflanze während der Mittagsstunden am besten leicht beschattet werden. In den Sommermonaten steht der Mangobaum gern im Freien. Mangos entwickeln große Wurzelballen, daher sind große Pflanzgefäße nötig.
Pflege
Das Substrat muss gut durchlässig sein. Zu empfehlen sind gute Kübelpflanzenerde oder Einheitserde. Die Erde sollte in den ersten Jahren im Kübel gleichmäßig feucht gehalten werden; bei größeren Pflanzen dagegen darf die Substratoberfläche immer wieder abtrocknen. Gegossen wird am besten mit kalkfreiem Wasser.
Im Frühjahr kann man einen nicht zu stickstoffreichen, kaliumbetonten Dünger im Wurzelbereich verteilen, z.B. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für Beerenobst (Art. 270 312) oder Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für Obstgehölze (Art. 270 313; in halber Konzentration). Kübelpflanzen können auch mit Flüssigdünger gedüngt werden. Hier empfiehlt sich GP's Pflanzenfutter flüssig (Art. 270 303).
Die Überwinterung sollte hell, bei mindestens +15 °C, erfolgen. Je wärmer der Standort ist, umso heller kann er sein.
Ernte und Verwendung
Bei guter Pflege kann man bei dieser veredelten Mango bereits nach 2-3 Jahren erste Früchte ernten. Bei Sämlingen muss man oft einige Jahre mehr Geduld aufbringen. Die Schale ist bei reifen Mangos grüngelb bis dunkelrot gefärbt. Der innenliegende, große Steinkern ist mit dem Fruchtfleisch faserig verwachsen, so dass er sich schwer von der Frucht löst. Durch ihren hohen Pektingehalt ersetzt die Mangofrucht in den Tropen den Apfel unserer Breitengrade. Mangofrüchte können sehr vielseitig verwendet werden. Neben dem Genuss als Frischobst werden die Früchte zu Saft, Konserven, Gelee und Soßen verarbeitet.
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