Lorbeerkirschen-Hecke
Damit sich die Hecke gut verzweigt, empfiehlt es sich schon bei der Pflanzung, den Kirschlorbeer (Art. 371 808, auch Lorbeerkirsche genannt) um ein Drittel bis zur Hälfte einzukürzen. Wenn man dies unterlässt, kann man es mit einem kräftigen Rückschnitt nachholen. Ansonsten genügt bei nicht formalen Sicht- und Lärmschutzhecken ein Korrekturschnitt pro Jahr, der am besten vor dem Austrieb im März/April oder nach dem Triebabschluss im Herbst erfolgt. Sollten Vögel in der Hecke brüten, empfiehlt sich der spätere Schnittzeitpunkt. Bei immergrünen Hecken schneidet man in der Regel nur den einjährigen Zuwachs zurück, doch der Kirschlorbeer treibt auch aus dem älteren Holz wieder aus. Locker geschnitten sieht eine solche Hecke immer am schönsten aus. Am besten schneiden Sie mit der Astschere, denn von der Motorschere durchgeschnittene Blätter bekommen einen unschönen braunen Rand. Der Austrieb im Frühjahr wird durch eine moderate Düngung, z.B. mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306), gefördert. Diese empfiehlt sich besonders in den ersten Jahren, wenn viel geschnitten wird.
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