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Winterharte Banane

Mit der winterharten Banane sorgen Sie für tropisches Flair.

Winterharte Banane - Laubgehölze
€ 9,95
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Artikelnummer: 361 350

Einfach überwältigend, wenn etwa nach einem Jahr eine 2 m hohe Banane in Ihrem Garten steht! Aber auch schon als kleine Pflanze wird Ihr winterharter Garten-Exot sicher von Nachbarn und Freunden bestaunt. Jedes Jahr im Frühjahr schlägt die, auch Japanische Faserbanane genannte Staude, nach ihrem winterlichen Rückzug aufs Neue aus. Die bis zu 60 cm langen und ca. 30 cm breiten Blattwedel sind überaus beeindruckend. Nach 4 bis 5 Jahren an einem optimalen Standort erscheinen zum ersten Mal bis zu 5 cm lange gelbe Früchte! Abgedeckt winterhart bis ca. -15° C. (Musa basjoo). Liefergröße mind. 15/20 cm.

Farbe: Grün
(bis 400)Wuchshöhe in cm
sonniger Standort
halbschattiger Standort
winterhart mit Winterschutz
getopfte Pflanze
Durchschnittliche Kundenbewertung:
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  Bananen-Staude, 22.01.2012
von: Günter Schwan | guenter.schwan@t-online.de
Vor 4 Jahre hab ich bei euch 2 Stück Bananen Staude Gekauft. Daraus sind durch Kindel (Ableger) über 18 Bananen-Stauden geworden. Jetzt nach 4 Jahren eine Höhe von 4 m geworden.Jetzt im Januar 2012 bekommt er eine Blüte mit Bananen.Aber im Wintergarten bei 8Grad.Bin ganz Stolz drauf.Mein Traum von einer Blüte ist in Erfüllung gegangen. Im Sommer werde ich Bewundert mit dieser Bananen bracht.In meinem Garten fühle ich mich wie in Teneriffa. Grüße an alle Gärtner
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Grüne Ratgeber von Gärtner Pötschke

Hier habe ich viele Tipps und Tricks aus jahrzehntelanger Gärtnererfahrung zur Pflege Ihrer Pflanzen zusammengestellt. Mit meiner Hilfe sorgen Sie für optimale Pflanzbedingungen und bekämpfen erfolgreich z.B. Schädlinge und Unkräuter. Über die Funktion „Drucken" erhalten Sie sämtliche Informationen als übersichtlichen Ausdruck.

Winterharte Banane

Die Japanische Faserbanane gehört zur Familie der Bananengewächse (Musaceae) und stammt von den japanischen Ryukyu-Inseln.

Standort

Helle, sonnige, windgeschützte Standorte auf nährstoffreichen, durchlässigen Böden, die nicht zur Staunässe neigen, sind Voraussetzung für ein optimales Wachstum. Grundsätzlich gedeiht die Banane in einem feucht-warmen Klima am besten. Sommertemperaturen über 30 °C und Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 °C fällt, bieten für die meisten Obstbananen ideale Bedingungen. M. basjoo gedeiht auch im Halbschatten und in kühleren Klimaten noch gut. Nach 4 bis 5 Jahren an einem optimalen Standort können die ersten Früchte erscheinen.

Pflege

Wenn man in den Bananenanbaugebieten Niederschlagsmengen von 2500 mm zugrunde legt, wird deutlich, wie viel Wasser Bananenpflanzen benötigen. Der Wurzbereich soll immer feucht sein, und zwar auch im Winter, wenngleich in dieser Jahreszeit erst gegossen werden sollte, wenn die Substratoberfläche abzutrocknen beginnt. Bananen vertragen aber keinerlei Staunässe, die fleischigen Wurzeln würden sofort zu faulen beginnen. Kalk im Substrat und besonders im Gießwasser vertragen Bananen auf Dauer nicht. Die Luftfeuchte sollte möglichst nicht unter 50 % absinken.
Bananen sind aufgrund ihrer großen Blattfläche sehr nährstoffbedürftige Pflanzen. Während der Wachstumszeit gibt man wöchentlich einen Flüssigdünger zu (z.B. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig, Art. 270 303). Bei älteren, eingewachsenen Pflanzen kann man auch alle 10 bis 14 Tage Blaukorn auflösen und dem Gießwasser zugeben.

Überwinterung

An einem warmen, geschützten Standort mit entsprechendem Winterschutz überlebt der Wurzelstock von M. basjoo unsere Winter gut. Im Frühjahr treibt die Pflanze wieder durch und erreicht in wenigen Monaten wieder ihre alte Gestalt. Es empfiehlt sich, die Pflanze vor dem Winter auf ca. 40 cm zurückzuschneiden, und zwar am besten schräg, damit das Wasser nicht hineinläuft. Den Stamm mulcht man mit Rindenmulch oder mit einer Laubschicht, die man mit Tannenreisig abdeckt. Experten machen es so: Sie bauen einen "Käfig" aus Kaninchendraht um die Pflanzung herum, mit isolierendem Styropormantel dahinter und einer Füllung aus Laub, Stroh oder Rindenmulch. Anschließend kommt eine Abdeckung aus Styropor und schwarzer Dachpappe darüber, weil sich dieses auch bei wenigen Sonnenstrahlen etwas erwärmt. In kälteren Regionen überwintert man die Pflanzen am besten in einem hellen Gewächshaus oder Wintergarten.

Vermehrung

Obstbananen kann man durch das Abtrennen von Schösslingen (sogenannten Kindeln) vermehren. Die beste Zeit dafür sind das Frühjahr und Sommer, von Ende Mai bis Anfang August. Die Kindel müssen mindestens 30 bis 40 cm groß sein und auch eigene Wurzeln haben. Die Stelle zwischen Mutterbanane und Kindel wird vorsichtig freigelegt und die dünnste Verbindung zwischen Kindel und Mutterpflanze wird abgetastet und dann durchstochen. Dann werden die Kindel mit einer kleinen Schaufel ausgegraben, die Schnittstellen mit Holzkohlepulver behandelt. Die Kindel werden dann in lockerer Blumenerde eingetopft und nach dem Anwachsen nach einer frostfreien Überwinterung im darauffolgenden Frühjahr ausgepflanzt. Sollten sich noch nicht genügend Wurzeln am Rhizom befinden, dann sind die Blätter einzukürzen, um die Anwachschancen zu verbessern und die Verdunstungsfläche zu verringern. Staunässe ist auf jedem Fall zu vermeiden. M. basjoo kann auch durch Samen vermehrt werden. Allerdings sind zur Keimung hohe Temperaturen von 25 bis 30 °C nötig. Die harte Samenschale ist mit Hilfe von grobem Sandpapier leicht aufzurauen. Oder man weicht das Saatgut vor der Aussaat einen oder zwei Tage lang in lauwarmen Wasser ein. Die Keimzeit ist bei Bananen ist relativ lang und kann einige Monate dauern.

Besondere Hinweise

Häufig handelt es sich bei in Gartencentern angebotenen Bananen um Zierbananen (Ensete ventricosum). Die Gattung Ensete ist nahe mit der Gattung Musa verwandt. Sie unterscheiden sich voneinander dadurch, dass bei Ensete der einzelne Scheinstamm keine Ausläufer bildet. Das heißt, dass die Pflanze nach der Blüte und Fruchtbildung abstirbt. Nicht nur hinsichtlich der Fortpflanzung, sondern auch in ihrem Erscheinungsbild unterscheiden sich die Musa-Arten von Ensete. Die Arten der Gattung Musa bilden einen dünnen und schlanken Scheinstamm, während der Stamm von Ensete an der Basis stark verdickt ist.

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