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Indigo-Strauch

Sein Blau faszinierte schon die alten Pharaonen.

Indigo-Strauch - Laubgehölze
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Artikelnummer: 360 895

Wirklich schön anzusehen ist dieses ausgefallene und aus dem Himalaya stammende Gehölz. Schon im leichtesten Wind wiegen sich die leuchtenden Blüten in der Form eines „Miniatur-Blauregens“. Im schönen Kontrast steht das auffällig fein gefiederte Laub, das im Takt luftig mitschwingt. Besonders erwähnenswert ist die lange Blütenphase. Ein noch viel zu selten gepflanzter, gut winterharter Strauch. Übrigens: Den blauen Pflanzenfarbstoff nutzten bereits die alten Ägypter, um ihre Mumientücher zu färben. Erst seit 1897 wird der Indigofarbstoff künstlich hergestellt. (Indigofera heterantha). Liefergröße 30/40 cm.

Farbe: Pink
VI-XBlütemonate: Juni-Oktober
(150-200)Wuchshöhe in cm
sonniger Standort
winterhart
getopfte Pflanze
Durchschnittliche Kundenbewertung:
 (5,0)
Anzahl der Kundenbewertungen: 3

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  Blüht monatelang, 05.10.2011
Immer wieder neue Blüten über Monate - nicht viele Sträucher machen uns so viel Freude. Nach dem ersten Winter dachte ich schon, er wäre erfroren - inzwiwchen weiß ich, dass der Strauch immer erst recht spät - im Mai - ausschlägt, also besser noch etwas abwarten, bevor man ihn mal eben ausmacht!
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  Indigo Wunderschönling, 24.08.2011
Hat nach dem strengen Winter lange gebraucht, um auf die Beine zu kommen. Muss wirklich gut abgedeckt werden. Ansonsten ein wunderschöner Strauch. Freu mich wirklich täglich daran.
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  Der ist toll, 30.09.2010
Habe den Indigo-Strauch seit dem Frühjahr. Die filigranen Blätter sind schon schön, aber die lila Blüten sind ein richtiger Blickfang. Bei mir wächst der Indigo-Strauch im Kübel, also auch was für Terrasse und Balkon. Bei Poetschke hat man mir gesagt, dass man ihn immer bis auf eine Handbreit zurückschneiden muss, damit er im nächsten Jahr wieder schön blüht. Versuch ihch mal
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Grüne Ratgeber von Gärtner Pötschke

Hier habe ich viele Tipps und Tricks aus jahrzehntelanger Gärtnererfahrung zur Pflege Ihrer Pflanzen zusammengestellt. Mit meiner Hilfe sorgen Sie für optimale Pflanzbedingungen und bekämpfen erfolgreich z.B. Schädlinge und Unkräuter. Über die Funktion „Drucken" erhalten Sie sämtliche Informationen als übersichtlichen Ausdruck.

Indigostrauch

Der Indigostrauch gehört zu der Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae). Er stammt ursprünglich aus dem Himalaja, von Afghanistan bis West-China an sonnigen, trockenen Hängen.

Eigenschaften

Sommergrüner, reich verzweigter Halbstrauch, der an geschützten Standorten 1,5-2 m hoch und bis 1,2 m breit werden kann. Durch seine 10 cm langen, unpaarig gefiederten, farnartigen Blätter wirkt er sehr grazil. Die purpurrosa Blüten erscheinen von Juni bis Oktober in dichten, 7-15 cm langen, aufrechten Trauben.

Standort

Der Indigostrauch sollte an eine warme, vollsonnige Stelle mit mäßig trockenen bis frischen, gut durchlässigen, am besten sandig-lehmigen Böden gepflanzt werden. Die Wurzeln sind tiefgehend und wenig verzweigt. Der Indigostrauch passt gut vor Gruppen niedriger Ziergehölze oder vor Mauern.

Pflege, Winterschutz

Der Halbstrauch wird der Winterhärtezone 7 mit Temperaturen bis -15 °C eingeordnet. Je  nach Standort friert er bis auf den Boden zurück. Das ist nicht schlimm, denn er blüht sowieso nur, wenn er im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr bis auf wenige Augen (ca. 10 cm) zurückgeschnitten wird. Bei jungen Pflanzen ist es ratsam, den Wurzelbereich im Winter abzudecken. Im Frühjahr versorgt Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306) den Strauch mit allen nötigen Nährstoffen.

Geschichtliches

Der berühmte Farbstoff "Indigoblau" wurde bereits im Altertum aus der in Indien beheimateten Art Indigofera tinctoria gewonnen. Um Indigo wurden einst erbitterte Wirtschaftskämpfe geführt. Der Indigostrauch, dessen Farbstoffe sich zwischen Türkisblau bis Purpurrot bewegen, wird sogar im Talmud erwähnt. Im 18. und 19. Jahrhundert war der Handel mit Indigo das Monopol Hollands und Portugals - beide Staaten ließen in ihren Kolonien die wertvolle Nutzpflanze in großen Mengen anbauen. Als aber 1890 die aus Teer hergestellten, synthetischen Indigofarben als "Anilin" fabrikmäßig hergestellt wurden, endete die große Zeit dieser Pflanze. Den Ausgangstoff zur Gewinnung der blauen Farbe - das Glykosid Indikan - enthalten übrigens nicht alle Arten, auch nicht der Indigostrauch unserer Gärten.

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