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Lagerstroemie

Der IndianerFlieder® gehört zur Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae).

Herkunft

Lagerstroemien sind im tropischen Asien, China und Korea beheimatet und auch in Südeuropa weit verbreitet. Die neuen Sorten des IndianerFlieders® , wie die hellrosa blühende Osage® (Art. 361210) oder die leuchtend rote Arapaho® (Art. 361 211), sind Züchtungen aus den USA. Daher stammen auch ihre indianischen Namen.

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Eigenschaften

Lagerstroemien, auch als Kräuselmyrten bekannt, kennen viele von uns aus dem Urlaub im sonnigen Süden. Die neuen IndianerFlieder® zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch in unseren Breiten winterhart sind. Zudem sind die robusten Sträucher wenig anfällig gegen Echten Mehltau. Die einzigartige Blütenpracht erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Monaten (VIII-X). Dank der attraktiven, purpurroten Herbstfärbung der Blätter und der dekorativen Rindenstruktur bleibt der bis 4 m hoch werdende IndianerFlieder® auch für den Rest des Jahres ein Blickfang. Man kann ihn in den Garten oder in einen Kübel pflanzen.

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Standort

Sonnig und warm, ideal ist eine Süd-oder Westlage. Der Gartenboden sollte locker, gut wasserdurchlässig und nährstoffreich sein. Der IndianerFlieder® verträgt kurzfristige Trockenheit, aber keine Staunässe im Wurzelbereich.

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Pflanzung und Pflege

Damit die Pflanzen gut vor Frost geschützt sind, pflanzt man sie etwas tiefer als sie im Topf stehen. Das Pflanzloch sollte ca. 50 x 50 cm ausgehoben und mit frischer Erde aufgefüllt werden. Gleichzeitig kann man etwas Dünger mit einarbeiten, z.B. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306). Für Kübelpflanzen empfiehlt sich eine gute Blumen-oder Kübelpflanzenerde. Ein Langzeitdünger wie GP’s Pflanzenfutter für Balkonblumen (Art. 270 305) versorgt die Pflanze über 6 Monate mit den wichtigsten Nährstoffen. Der Kübel sollte mindestens doppelt so groß sein wie der Anzuchttopf. Nach zwei Jahren kann ein Umtopfen erforderlich sein. Die Blüten bilden sich am Ende des Jahrestriebes. Diese werden im März auf wenige Knospen zurückgeschnitten, damit der Strauch wieder kräftig blüht und kompakt in der gewünschten Größe bleibt. Wird der IndianerFlieder® nur wenig oder gar nicht geschnitten, kann er 3-4 m hoch werden.

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Winterschutz

Im ersten Winter empfiehlt es sich, die junge Pflanze etwas zu schützen. Die Pflanzscheibe kann man z.B. mit Tannenzweigen abdecken, die Pflanze selbst mit Vlies. In den Folgejahren sind diese Maßnahmen nicht mehr notwenig. Kübel isoliert man am besten mit Noppenfolie oder Kokosfasermatte. Zusätzlich sollte die Bodenoberfläche mit Tannenzweigen o.ä.geschützt werden. An frostfreien Tagen gießen. In sehr rauen Lagen kann man Kübelpflanzen den Winter über auch in eine ungeheizte Garage oder einen Schuppen stellen.

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Besonderheit

Der IndianerFlieder® treibt erst spät aus. Voraussetzung ist, dass sich der Boden ausreichend erwärmt hat. Je nach Witterung und Standort erfolgt der Austrieb bis Anfang Juni.

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