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Knoblauch

Der Knoblauch gehört zu der Familie der Lauchgewächse (Alliaceae).

Merkmale

Die Zwiebelpflanze bildet um die Hauptzwiebel herum zahlreiche Brutzwiebeln, besser bekannt als Knoblauchzehen. Im Hochsommer erscheinen dann 100 cm hohe Blütenstängel mit weißen, sterilen Blüten in einer kugeligen Scheindolde. Um den Blütenboden herum entwickeln sich statt der Samen kleine Brutzwiebeln, die im nächsten Jahr wie die Zehen ebenfalls zur Vermehrung dienen können. Nur in warmen Gegenden ist die Staude mehrjährig, ansonsten werden die Brutzwiebeln jedes Jahr neu gesteckt.

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Standort

Knoblauch braucht es sonnig und warm. Der Boden sollte locker, humus- und nährstoffreich sowie frei von Unkraut sein. Auf leichten Sandböden bleiben die Knoblauchzehen meist kleiner. Staunässe verträgt die Pflanze nicht, dann fault sie leicht. Daher sollten schwere Böden mit Sand aufgelockert werden. 

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Pflanzung und Pflege

Die Zehen werden in wärmeren Gegenden im Herbst gesetzt, in sehr rauen Gegenden besser im Frühjahr. Sie sollten im Abstand von 10-15 cm etwa 5 cm tief in die Erde kommen, der Abstand zwischen den Reihen beträgt mindestens 20 cm. Übermäßige Düngegaben benötigt Knoblauch nicht. Gärtner Pötschke Naturdünger (Art. 270 345) liefert im Frühjahr die nötigen Nährstoffe und aktiviert das Bodenleben.
Wichtig: Für Knoblauch sollte eine strenge Fruchtfolge eingehalten werden. Eine vier- bis fünfjährige Anbaupause nach sich selbst und anderen Allium-Arten wird empfohlen, damit sich keine auf Zwiebelgewächse spezialisierte Schaderreger anreichern.
Tipp: Wenn Knoblauch witterungsbedingt schon sehr früh austreibt, sollte man die jungen Pflanzen vor Frost schützen. Ideal ist eine Abdeckung mit Vlies. Die Abdeckung sollte luftig sein und sich am besten nur auf sehr kalte Witterungsperioden beschränken.

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Ernte

Frühjahrspflanzungen sind ab Hochsommer, Herbstpflanzungen im nächsten Frühjahr erntereif. Dabei werden die Zwiebeln geerntet, wenn die Blätter eintrocknen und vergilben. Sie werden gereinigt und zum Abtrocknen gebündelt an einem luftigen, trockenen, frostfreien Ort aufgehängt. So halten sie sich bis in den Winter hinein. Wenn die Knollen im Lager faulen, sind sie oft nicht richtig ausgereift oder bereits mit einem Fäulniserreger infiziert.
Die Brutzwiebeln aus der Blütenregion eignen sich zur Vermehrung und weniger für den Verzehr.

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