Kletterhortensie
Die Kletterhortensie gehört zu der Familie der Hortensiengewächse (Hydrangeaceae).
Herkunft
Hortensien stammen ursprünglich aus der Region China, Japan, Süd-Korea; einige Arten kommen sogar im Himalaja vor.
Eigenschaften
Die Kletterhortensie mit der herrlichen Herbstfärbung und duftenden Blütenständen wächst auch im tiefsten Schatten. Mit ihren Haftwurzeln hält sie sich an Pergolen, Mauern oder Hauswänden fest. Auch eignet sie sich als Bodendecker für größere Flächen. Die Kletterhortensie ist in unseren Breiten ausreichend winterhart. Über Winter wirft sie ihr Laub ab. Bei ansteigenden Temperaturen treibt sie im Frühjahr aber rasch wieder aus.
Standort
Kletterhortensien gedeihen im Halbschatten und Schatten auf einem humosen, mäßig feuchten (nicht staunassen), schwach sauren Boden. Ein pH-Wert von 5-6 ist vorteilhaft. Es empfiehlt sich, bei der Pflanzung z.B. Torf, Rindenhumus oder Rhododendronerde mit einzuarbeiten. Als Pflanzabstand zu anderen Pflanzen sollte man etwa zwei Meter einplanen.
Pflege
Damit der Boden sauer bleibt, gießt man am besten mit kalkfreiem Wasser (z.B. Regenwasser) und verwendet einen sauer wirkenden Dünger für Moorbeetpflanzen, z.B. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für Rhododendren (Art. 270 340). Zudem ist eine Mulchschicht empfehlenswert.
Schnitt
Kletterhortensien (H. anomala) schneidet man so wenig wie möglich zurück, damit man die vorgebildeten Blütenknospen nicht entfernt. In der Regel reicht es, die verwelkten Blüten zum Winterende herauszuschneiden. Wenn die Pflanzen zu groß werden, kann man sie in der winterlichen Ruhezeit auch kräftiger zurückschneiden. Dann verzichtet man allerdings auf einen Teil der Blüte.
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